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Der neue Flucht-Rucksack: die Liste

Inzwischen habe ich eine Liste für den neuen Flucht-Rucksack zusammengestellt.

Sie ist natürlich noch nicht fertig, denn mir wird bestimmt noch einiges einfallen, was ich vergessen habe.

Auf der anderen Seite wird wahrscheinlich auch einiges auf der Strecke bleiben, weil es nicht mehr in den Rucksack passt oder zu schwer ist.

Die nachfolgende Liste wird also bestimmt noch geändert werden, bis ich eines Tages damit zufrieden bin.

Natürlich passt die Liste nur zu meinen Bedürfnissen und Vorstellungen von einer Fluchtsituation. Andere packen wahrscheinlich teilweise völlig andere Sachen in ihren Fluchtrucksack. Insofern stellt die Packliste nur eine Anregung dar.

Zur besseren Übersicht habe ich die Gegenstände der Packliste gruppiert.

Übernachten:

  • Zelt
  • Dünner Schlafsack
  • Jugendherbergs-Schlafsack
  • Luftmatratze
Bekleidung:
  • 3 T-Shirts
  • 1 Sweat-Shirt
  • 1 Hemd (schnelltrocknend)
  • 1 leichte Regenjacke mit Futter
  • 1 Jeans
  • 1 Wander-Hose schnelltrocknend
  • 1 dünne Hose
  • 3 Paar Socken
  • 1 Paar Turnschuhe
  • 1 Viskose-Schal?
  • 1 Wanderhandtuch
Nahrung:
  • BP5 für 3 Tage
  • Minz-Traubenzucker-Bonbons
  • Gemüsebrühe?
  • Tee/Kaffee?
  • 2 Fl Volvic
Kochgeschirr und Messer:
  • 1 Workchamp
  • 2 preiswerte Multifunktions-Taschenmesser
  • 1 2L-Faltflasche
  • Wasser-Desinfektions-Tabletten
  • Großer Esbit-Kocher?
  • Essbesteck
  • Metallbecher mit Griff
Erste Hilfe und Kosmetik:
  • Erste-Hilfe Set
  • Schmerztabletten
  • Jod-Tabletten
  • Mobilat o.ä.
  • Kosmetik-Zubehör, z.B. Zahnbürste, Kamm usw.
  • Für Leute, die Medikamente brauchen: Genug Medikamente für mindestens 1 Woche
Diverses:
  • Kompass
  • Trillerpfeife
  • Taschenlampe
  • Evtl. zusätzliche LED-Lampe
  • 2 m dicke Schnur
  • 10-20 m dünne Schnur
  • Nähset
  • Mülltüten 20 l
  • 1 Müllsack, groß genug für den Rucksack
  • Rettungsdecke
  • Ikea-Reisetasche
  • Toilettenpapier
  • Kartenspiel
  • Uhr
  • Kugelschreiber
  • Bleistift
  • Notizbüchlein
  • Geld usw.
  • Handy (Smartphone)
  • Ersatzbatterien
  • Solar-Ladegerät
Hier folgen noch einige Kommentare darüber, warum ich was mitnehmen will.

Übernachten

Zelt

Ein Zelt packe ich nur ein, wenn es noch in den Rucksack passt. Dabei denke ich an ein ganz leichtes Ein-Mann-Zelt.

Solche Zelte gibt es in teuer für große Touren und Expeditionen.

Das ist mir für den Fluchtrucksack natürlich zu teuer, denn eigentlich will ich es ja gar nicht nutzen müssen, und falls doch, dann nur für ein paar Tage.

Daher besorge ich mir also ein billiges Schönwetter-Zelt.

So eines habe ich schon für Radtouren und bin damit eigentlich recht zufrieden.

Wiegt gerade einmal 2 kg.

Dünner Schlafsack

Damit der Schlafsack nicht den halben Rucksack ausfüllt, habe ich mich für einen Sommer-Schlafsack entschieden.

Der reicht für einen Outdoor-Aufenthalt im Winter natürlich nicht aus, aber dafür ist er auch nicht vorgesehen.

Es ist eher dafür gedacht, bei Freunden, in einem Notlager oder im Sommer beim Zelten die Nächte zu wärmen.

Wer sich vorstellt, auch im Winter in der Wildnis leben zu müssen, sollte sich natürlich einen erstklassigen Winterschlafsack einpacken.

Jugendherbergs-Schlafsack

Falls es im dünnen Schlafsack zu kalt wird oder wenn es so warm ist, dass selbst ein dünner Schlafsack zu warm ist, nehme ich noch einen sogenannten Jugenherbergs-Schlafsack mit. Das ist ein einfacher Baumwoll-Sack.

Beide Schlafsäcke zusammen sind immer noch deutlich leichter als eine dicker Winter-Schlafsack. Sie bieten auch mehrere Kombinationsmöglichkeiten.

Luftmatratze

Anstatt einer Isomatte nehme ich eine kleine Luftmatratze mit.

Das ist leichter als eine Isomatte und nimmt erheblich weniger Platz weg.

Ich persönlich finde das Schlafen auf einer Luftmatratze auch bequemer als auf einer Isomatte.

Die Luftmatratze hat nur den Nachteil, dass man sie abends aufpusten muss.

Bekleidung

Die Bekleidung stelle ich so zusammen, dass sie für mindestens drei Tage ohne Wäsche reicht.

Wenn man Gelegenheit zum Waschen hat, sollte sie deutlich länger ausreichen.

Damit das Waschen einfach ist, nehme ich eine Garnitur synthetische Wanderklamotten mit. Die trocknen auch bei Handwäsche über Nacht und sind dann wieder einsatzfähig.

Ansonsten bevorzuge ich Baumwolle.

Auch Schuhe packe ich ein, denn möglicherweise habe ich meine Hausschlappen an, falls die Flucht eilig beginnt.

Nahrung

Die mitgenommene Nahrung soll keine kulinarische Abwechslung bieten.

Eigentlich stelle ich mir eher vor, unterwegs in Gaststätten oder so zu essen.

Aber falls ich keine Gelegenheit habe, woanders zu essen, muss genug zu essen für drei Tage im Rucksack sein.

Zu diesem Zweck packe ich drei Tagesportionen BP5 ein, diese keksähnliche Notfallnahrung, die alle Nährstoffe beinhaltet. Das Zeug ist teuer, hält aber ewig.

Außerdem werde ich wohl ein paar Traubenzucker-Bonbons mit Minzgeschmack einpacken, damit man was zu lutschen hat, wenn einen der kleine Hunger zwischendurch plagt.

Ob Tee und Gemüsebrühe noch in den Rucksack passen, werde ich noch sehen. Sie nehmen ja nicht viel Platz weg, aber für die Zubereitung braucht man einen Kocher und eine hitzefeste Tasse. Das beides nimmt natürlich schon erheblich mehr Platz weg.

Zum Trinken packe ich zwei Flaschen Volvic ein. Diese drei Liter reichen natürlich kaum für drei Tage, aber ich will auch nicht noch mehr Wasser schleppen müssen. Ich hoffe also auf Nachfüllmöglichkeiten für Wasser.

Kochgeschirr und Messer

In dieser Rubrik sind die Messer das Wichtigste. Man braucht sie nicht nur zur Nahrungszubereitung, sondern für tausend andere Aufgaben.

Das wichtigste Messer für diesen Zweck wird der schweizer Workchamp. Dieses vielseitige Messer ist auch im Alltag mein Lieblingsmesser. Mit ihm hat man immer einen kleinen Werkzeugkasten zur Hand. Natürlich kann man sich damit auch ein Brot schmieren, vor allem weil die Klinge größer ist als bei anderen schweizer Messern.

Für den Fall, dass ich meinen geliebten Workchamp verliere oder fürs verleihen, verschenken oder verkaufen nehme ich noch zwei kleinere Multifunktionsmesser mit. Bei Aldi gibt es mehrmals im Jahr ganz passable Messer, die für den Normalbedarf durchaus ausreichen.

Für wichtig halte ich auch eine 2-Liter-Faltflasche. Solche Flaschen bestehen aus relativ weichem Plastik. Sie lassen sich klein rollen und wiegen kaum etwas. Man kann sie mit zwei Liter Wasser befüllen. Auf Wanderungen und Radtouren benutze ich solche Faltflaschen sehr gerne. Daher will ich sie auch im Notfall nicht missen.

Wichtig sind auch die Wasser-Desinfektions-Tabletten. Sie sind winzig klein und entseuchen bakterienhaltiges Wasser. Für einen längeren Aufenthalt wäre natürlich ein kleiner Wasserfilter noch besser. Aber für drei Tage müsste man locker mit den Tabletten hinkommen.

Das weitere Kochgeschirr gehört in den Luxusbereich. Es wird nur mitgenommen, wenn es noch reinpasst. Ein Esbit-Kocher, eine Blechtasse mit Henkel und faltbares Camping-Besteck sind allerdings insgesamt noch recht leicht.

Erste Hilfe und Kosmetik

Außer der obligatorischen Zahnbürste halte ich auch eine kleine Erste-Hilfe-Ausrüstung für sinnvoll.

Wenn man auf der Flucht ist, kann es leicht zu einem verstauchten Knöchel oder zu einer kleinen Wunde kommen.

Im Sommer werden immer Standard-Erste-Hilfe-Täschchen für Radtouren angeboten.

Solch eine werde ich mit Schmerztabletten, Jod-Tabletten, Mobilat und Blasenpflaster ergänzen. Bestimmt fällt mir für diesen Bereich noch einiges ein.

Diverses

Im Bereich Diverses finden sich ganz unterschiedliche Ausrüstungsgegenstände.

Kompass

Zur Orientierung braucht man natürlich einen Kompass.

Der muss nicht besonders toll sein. Für einfache Zwecke reicht ein kleiner, billiger Kompass, der nur anzeigt, wo Norden ist.

Trillerpfeife

Mit einer Trillerpfeife kann man eventuelle Retter auf sich aufmerksam machen, wenn man in einem Graben liegt oder verschüttet wurde.

Die Trillerpfeife macht durchdringende, laute Töne ohne große Anstrengung.

Taschenlampe

Eine Taschenlampe ist für unterwegs ganz wichtig.

So kann man auch im Dunkeln seinen Weg finden.

Die Taschenlampe, die mir vorschwebt, sollte nicht groß aber kräftig sein.

Evtl. zusätzliche LED-Lampe

Als Ergänzungs-Licht denke ich an so ein kleines, rundes LED-Licht, das heutzutage an jeder Ecke angeboten wird, um beispielsweise Schränke zu beleuchten.

Damit kann man sehr gut ein Zelt beleuchten. Es kann auch als Orientierungslicht in einem Raum dienen.

Schnur

Schnüre und Seile braucht man ständig, wenn man unterwegs ist.

Damit die Schnursammlung nicht zu viel Gewicht im Rucksack braucht, beschränke ich mich auf eine dickere Schnur, bzw. dünnes Seil, das etwa 2 Meter lang sein soll und eine dünne Schnur mit etwa 20 m.

Nähset

Weil unterwegs meistens Nähte aufreißen und Knöpfe abfallen, packe ich auch ein kleines Nähzeug ein.

Mülltüten

Besonders lästig ist es, wenn man unterwegs irgendwelche feuchten oder störenden Dinge hat, die man gerade nicht los wird.

Da können kleine Mülltüten sehr hilfreich sein.

Auch ein paar 1 Liter Frühstücksbeutel können sehr nützlich sein.

Müllsack

Ein richtig großer Müllsack sollte auch dabei sein.

Am besten sollte er so groß sein, dass er Rucksack locker hinein passt.

Denn dann kann man den Rucksack halbwegs vor Feuchtigkeit schützen, falls das nötig werden sollte.

Rettungsdecke

Eine dünne Rettungsdecke aus beschichtetem Alu kann auch sehr hilfreich sein.

Man kann sich damit wärmen, falls man durchgefroren ist.

Mitunter kann man damit sogar auch jemand retten, ohne dass man seinen Schlafsack opfern muss.

Ikea-Reisetasche

Bei Ikea bekommt man leichte, große, blaue Reisetaschen, die man sehr kleine zusammenfalten kann. Diese Taschen sind außerdem ziemlich billig.

Man kann sie mitnehmen für eventuelles Zusatzgepäck oder um den Rucksack darin einzupacken und zu schützen, beispielsweise vor Feuchtigkeit, Dreck oder auch gierigen Blicken.

Toilettenpapier

Obwohl Toilettenpapier viel Platz weg nimmt, halte ich es dennoch für ziemlich wichtig.

Denn gerade wenn viele Menschen unterwegs sind, ist die Versorung mit Toilettenpapier oft miserabel.

Kartenspiel

Ein Kartenspiel braucht man im Notfall eigentlich nicht so dringend.

Aber es wiegt nicht viel und kann in endlosen Wartephasen viel Freude bringen.

Uhr

Wenn man nicht ständig eine Armbanduhr trägt, sollte man auch eine Uhr mitnehmen.

Unterwegs kann es sehr wichtig sein, zu wissen, wie spät es ist.

Kugelschreiber und Bleistift

An Schreibgeräte für unterwegs denkt man oft nicht.

Doch man kann sehr oft in Situationen kommen, wo man sich etwas aufschreiben will, beispielsweise eine Adresse, Wegbeschreibung usw.

Notizbüchlein

Damit man etwas aufschreiben kann, braucht man nicht nur einen Stift, sondern auf Papier.

Ein kleines Notizbüchlein oder ein Block eignen sich dafür sehr gut.

Man kann dort auch schon vorher wichtige Adressen und Telefonnummern hinein schreiben.

Geld

Wenn man unterwegs ist, braucht man eine Menge Geld.

Am verfügbaren Geld scheiden sich meistens die Geister.

Mit Geld kann man bequem unterkommen und ohne Geld hat man es meistens eher unbequem.

Handy

Heutzutage gehört auch ein Handy ins Fluchtgepäck.

Damit das nicht zu viele Kosten verursacht, sollte es am besten ein Prepaid-Handy sein. Dazu muss man natürlich immer mal wieder daran denken, das Guthaben aufzuladen.

Entweder man nimmt ein altes Handy oder ein billiges.

Wenn man es sich leisten kann, ist auch ein Smartphone sehr nützlich. Denn dann hat man nicht nur ein Handy zur Hand, sondern auch Internetanschluss, Email, Karten mit GPS, Radio und eine Kamera. Auch Daten kann man in einem Smartphone unterbringen.

Da sich der Akku des Handies unweigerlich entladen wird, während der Fluchtrucksack auf seinen Einsatz wartet, werde ich mir ein Ladegerät zum Aufladen mit Batterien anschaffen.

Ersatzbatterien

Für das Aufladen des Handies und der Taschenlampen packe ich Ersatz-Batterien ein.

Am besten wäre es, wenn Taschenlampen und Handy-Ladegerät die gleichen Batterie-Typen brauchen.

Solar-Ladegerät

Für eine unabhängige Stromversorgung schwebt mir noch ein Solar-Ladegerät vor, das man auf den Rucksack schnallen kann.

Leider sind solche Geräte nicht nur ziemlich teuer. Sie bringen meistens auch nicht sehr viel und man muss genau darauf achten, dass die Anschlüsse zu den eigenen Geräten passen.



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