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Etwa 8.000 km Küstenstreifen wurden überschwemmt.
Die Fluten reichten teilweise kilometerweit ins Landesinnere und zerstörten fast alles,
was ihnen in den Weg kam.
Selbst normale Steinhäuser wurden teilweise wie Kartenhäuser durcheinandergewirbelt.
Mit so einem schweren Beben hatte in dieser Region niemand gerechnet
und daher waren die Länder auch nicht auf Tsunamis
vorbereitet, im Gegensatz zum Pazifik, wo Tsunamis
öfter vorkommen und wo es ein Warnsystem gibt.
Seismologen auf Hawaii und in anderen Instituten erkannten die Gefahr einer Tsunami zwar rechtzeitig aufgrund ihrer eigenen Messungen, konnten aber in den betroffenen Ländern niemand erreichen, der zuständig war.
Daher blieben Warnungen aus, obwohl die Flutwelle Indien und Sri Lanka erst mehrere Stunden nach dem Erdbeben erreichte.
Geologisches
Vor Sumatra befindet sich eine Subduktionszone, wo die Indo-Australische Platte mit etwa 7 Zentimeter pro Jahr unter die Eurasische Platte rutscht.
Daher finden in dieser Gegend häufig Vulkanausbrüche und mittlere Erdbeben statt.
Ein Beben der Stärke 9 kommt jedoch überraschend in dieser Gegend.
Am 22.12.2004 gab es ein Beben der Stärke 8 zwischen Antarktis und Australien, also auf der anderen Seite der Indo-Australischen Platte.
Möglicherweise hat dieses Beben das 9er Beben vor Sumatra ausgelöst.
Das 9er Beben vor Sumatra hat zusammen mit den anschliessenden Nachbeben auf einer Länge von 1000 Kilometer die Grenze der Kontinentalplatten aufgerissen.
Die eurasische Platte hob sich ruckartig um 10 bis 30 Meter nach oben.
Diese Bewegung löste die Tsunami aus.
Dabei verschob sich die Erdachse um 8 Zentimeter (normale Bewegung sind ca. 10 Zentimeter pro Tag, also sind 8 cm nichts Besonderes).
Ausserdem wird vermutet, dass sich die Rotationsgeschwindigkeit der Erde um drei Millionstel Sekunden pro Tag gesteigert hat.
Links
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