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Flare-Folgen

Starke Sonnen-Flares, die auf die Erde gerichtet sind, haben zwar keine direkten lebensbedrohlichen Folgen auf die Menschen, aber sie können vor allem im elektronischen Bereich allerlei Schaden anrichten.

Für die Einteilung der Folgen von solaren Ereignissen gibt es offizielle Skalen.

Auf der Erde

  • Kommunikationsprobleme durch Ausfall von Satelliten, z.B. Satellitentelefone, Seenotruf, ...
  • Funkverbindungs-Störungen an einigen Stellen.
  • Störungen der Radio-Übertragung, teilweise mit Blackouts
  • Störungen der TV-Übertragung, teilweise mit Schnee bei der Bildübertragung und teilweise Komplettausfälle
  • Probleme bei Mobiltelefonen, vor allem in höheren Breiten.
  • Störungen im GPS-System, es kamm, vor allem in höheren Breiten, zu Fehlern bei der Positionsangabe.
  • Spontanes Auftreten von geomagnetisch induzierten Strömen
  • Spannungsschwankungen im Stromnetz
  • Stromausfälle
  • Kleinere Schäden an elektronischen Bauteilen
  • Stromfluss an Pipelines
  • Polarlichter bis in mittlere Breiten
  • Irritation von Kompassnadeln

Für die Luftfahrt

  • Störungen beim Funkverkehr
  • Störungen im GPS-System, es kamm, vor allem in höheren Breiten, zu Fehlern bei der Positionsangabe.
  • Kosmische Strahlung bei hohen Flugrouten, kann sich leicht schädlich auf Menschen auswirken, etwa vergleichbar mit Röntgenstrahlung
  • Verspätungen im Flugverkehr können durch die Umleitung von Flugrouten auftreten.

Im Weltraum

  • Ausfall von Satelliten, was Störungen beim GPS, Fernsehübertragungen, Radio, Kommunikation usw. zur Folge haben kann. Die meisten Satelliten erholen sich später wieder, aber manche können auch dauerhaft gestört bleiben.
  • Vorübergehende "Blindheit" von Forschungssatelliten (CCD Sättigung) durch die erhöhte Strahlung. Solche Störungen können die Satelliten zwar selbst wieder beheben (CCD Bakeout), aber für eine Weile sieht man nicht die besonders intensiven Sonnenereignisse.
  • Strahlungsbelastung bei Astronauten. In Raumschiffen oder der ISS sind Astronauten halbwegs vor der Strahlung geschützt, aber bei Spaziergängen beispielsweise auf dem Mond könnten sie eine Strahlenkrankheit entwickeln.

Schutz vor solaren Ereignissen

Täglich gibt es solare Ereignisse, vor denen wir Menschen uns in keinster Weise schützen müssen.

Nur bei extrem starken Flares sollte man sich über Vorbereitung und Schutz Gedanken machen.

Selbst die stärksten bisher bekannten Flares erfordern im normalen Leben keine besondere Vorbereitung, ausser in hohen Breiten und auf Reisen.

Die stärksten Auswirkungen eines Flares erreichen erst nach zwei bis drei Tagen die Erde. Daher hat man genug Zeit, sich in aller Ruhe auf das Eintreffen vorzubereiten.

  • Kerzen bereitlegen falls es zum Stromausfall kommt.
  • Verzichten auf Flugreisen, sofern das möglich ist.
  • Verzichten auf Segeltörns, Bergtouren und andere Ausflüge, bei denen man von GPS und Funk abhängig ist.
Bei Flares, die deutlich stärker wären, als alles, was bis 2005 stattgefunden hat:
  • Elektronische Geräte im Keller unterbringen, am besten in Metallfolie (Mu-Metall) gehüllt und vor allem vom Stromnetz getrennt.
  • Nicht lange im Freien aufhalten
  • Pipelines und Hochspannungsleitungen meiden
Folgen von solaren Ereignissen



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