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Historische Erdbeben

Wann Wo Beschreibung
1300 v. Chr. Jericho
Israel
Wahrscheinlich haben seismische Erschütterungen zum Einsturz der Mauern von Jericho geführt, und nicht Posaunen.
464 v. Chr. Sparta und Lakonien
Griechenland
Das Beben muß sehr heftig gewesen sein, da die Erschütterungen in ganz Griechenland zu spüren waren. Über 20.000 Menschen wurden getötet.
373 v. Chr. Bura
Griechenland
Bura versank durch das Erdbeben im Mittelmeer und Tausende von Einwohnern starben.
224 v. Chr. Rhodos
Griechenland
Bei diesem Erdbeben wurde möglicherweise der Koloss von Rhodos, eines der sieben Weltwunder zerstört.
217 v. Chr. Alexandria
Ägypten
75.000 Menschen starben in den über 100 Ortschaften, die durch das Erdbeben zerstört wurden.
115 Antiochia (heute Hatay)
Syrien( heute Türkei)
Zur Zeit des Erdbebens hielt sich der römische Kaiser Trajan gerade in der Stadt auf. Daher waren viele Menschen in die Stadt gekommen. Tausende wurden von den Trümmern der Häuser erschlagen. Trajan überlebte.
365 Alexandria
Ägypten
Durch das Erdbeben, daß einen Großteil der Stadt Alexandria verwüstete, starben 50.000 Menschen. Auch der als Weltwunder berühmte Leuchtturm vor der Küste stürzte ins Meer. Die Küste der Insel Kreta wurden durch den anschließend ausgelösten Tsunami verwüstet.
365 Kourion
Zypern
Als bei einem Beben und nachfolgenden Tsunami fast alle Einwohner getötet worden waren, wurde die Stadt aufgegeben.
526 Antiochia (heute Hatay)
Syrien( heute Türkei)
Die Stadt wurde fast vollständig zerstört und 250.000 Menschen starben.
856 Konrinth
Griechenland
45.000 Menschen starben in den Trümmern von Korinth.
856 Damghan
Persien (heute Iran)
Die Stadt am Fuße des Elbursgebirges wurde durch das Erdbeben völlig zerstört. 200.000 Einwohner kamen ums Leben.
893 Ardabil
Persien (heute Iran)
Schwere Erschütterungen im Nordwesten des Iran verursachten den Tod von 150.000 Menschen.
1038 Taiyüam
Provinz Schansi, China
Die gesamte Provinz war von dem Beben betroffen, bei dem 23.000 Menschen starben.
1040 Tabriz
Persien (heute Iran)
Die Stadt wurde völlig zertrümmert und 50.000 Menschen sterben.
1138 Aleppo (heute Halab)
Syrien
Der größte Teil Aleppos wurde in Trümmer gelegt. 230.000 Menschen starben bei dem Erdbeben.
1202 Akko
Israel/ Libanon
Von dem Erdbeben war der gesammte östliche Mittelmeerraum betroffen. Insgesamt starben 100.000 Menschen, hautpsächlich in den Städten Akko und Tyros.
1268 Silifke (Heute Mersin)
Kleinasien (heute Türkei)
Ein Erdbeben verwüstete die Provinz Kilikien (heute Anatolien). 60.000 Menschen starben.
1290 Chihli
China
Die Zerstörung war vollständig und 100.000 Menschen starben.
1293 Kamakura
Hondo, Japan
Kamakura wurde zerstört und 30.000 Menschen starben.
18.Oktober 1356 Basel
Schweiz
Ein Beben der Stärke 6,5 zerstört fast ganz Basel und tötet 300-1000 Menschen. Auch viele Burgen der näheren Umgebung wurden bei diesem Beben zerstört. (siehe auch: http://www.altbasel.ch/fussnoten/erdbeben.html)
1456 Neapel
Italien
Ganz Neapel lag in Trümmern und mehr als 35.000 Menschen starben.
1531 Lissabon
Portugal
1.500 Häuser stürzten zusammen und 30.000 Menschen starben.
1556 Taiyüam
Provinz Schansi, China
Es war möglicherweise das schlimmste uns bekannte Erdbeben und richtete in mehreren Provinzen verheerende Schäden an. Rund 830.000 Menschen wurden getötet.
1596 Isumi
Kiuschu, Japan
Die Burg von Fuschimi fiel zusammen und Isumi schwer beschädigt. Fast 2.000 Menschen starben.
1609 Léon
Nicaragua
Die Stadt wurde fast völlig vernichtet und viele Menschen starben. Den Rest zerstörte der anschließende Vulkanausbruch des Momotombo als er den Ort unter Lava begrub.
1611 Inawaschiro
Hondo, Japan
3.700 Menschen starben bei dem Erdbeben, dem ein Tsunami folgte und die gesamte Region für immer in einen großen See verwandelte.
1667 Schemacha
Kaukasien
(heute Aserbaidschan)
Die Stadt am Fuße des Kaukasus wurde schwer zerstört und 80.000 Menschen starben.
1690 St. Eustatius
Kleine Antillen
Die Gewalt des Erdbeben erreichte so ein Ausmaß, daß die Stadt auseinandergerissen und ins Meer gespült wurde. Hunderte von Menschen kamen dabei ums Leben.
1692 Port Royal
Jamaika
Große Antillen
Die Stadt versank in riesigen Erdspalten oder wurde durch den anschließenden Tsunami ins Meer gespült. 2000 Menschen starben.
1693 Catania
Sizilien
Das schwere Beben auf Sizilien kostete wahrscheinlich 60.000 Menschenleben.
1703 Edo (heute Tokio)
Hondo, Japan
Die alte Hauptstadt wurde durch das beben und den nachfolgenden Tsunami zerstört. 20.000 Menschen starben.
1727 Tabriz
Persien (heute Iran)
Stadt und Umgebung wurden von dem Beben stark verwüstet. 77.000 Menschen kamen dabei ums Leben.
1730 Kamikawa
Hokkaido, Japan
Zahlreiche Dörfer und Städte erlitten schwer Schäden. 137.000 Menschen starben.
1746 Lima
Peru
Lima und Callao wurden zerstört und 18.000 Menschen starben.
1755 Lissabon
Portugal
Es war das stärkste Beben (8,5) in Europa und wirkte sich bis Afrika aus. Das Epizentrum lag auf dem Meeresboden, westlich von Faro. Die Erschütterungen lösten Brände aus, die eine Woche in Lissabon wütenden. Ein Tsunami verwüstete die Hafenanlagen der Stadt. Insgesamt starben 60.000 Menschen.
18.2.1756 Düren
Deutschland
Dieses Beben war das stärkste bekannte Beben in Deutschland. Es hatte etwa die Stärke 6,2 auf der Richter-Skala.
1757 Concepcion
Chile
Das Erdbeben löste einen Tsunami aus, der die Stadt überflutete. 5000 Menschen starben, über 10.000 wurden verletzt.
1766 Hirosaki
Nord-Hondo, Japan
Tsunamis ergossen sich über den Nordteil der Insel und töteten 1.000 Menschen.
1767 Fort de France
Martinique,
Kleine Antillen
16.000 Menschen kamen bei diesem schweren Beben ums Leben.
1773 Antigua Guatemala,
Guatemala
Das Beben am Fuße der Vulkane Acatenango, Feugo und Agua richtete schwere Verwüstungen an. Anschliessend wurde die ehemalige Hauptstadt Antigua Guatemala verlegt und in Giudad de Guatemala umbenannt.
1783 Kalabrien
Italien
Innerhalb zweier Monate wurde die Westküste Italiens von mehreren Erdbeben erschüttert. 181 Ortschaften wurden zerstört und 30.000 Menschen getötet.
1797 Kalabrien
Italien
Noch einmal wurden zahlreiche Orte zerstört 50.000 Menschen starben.
1797 Quito
Ecuador
Das Beben mit heftigen Erschütterungen veränderte binnen weniger Sekunden Landschaften und Flußläufe in ganz Ecuador. Fast alle 40.000 Einwohner von Quito kamen ums Leben.
1811-1812 New Madrid
Missouri, USA
Drei heftige Beben verursachen starke Landverschiebungen. Die Stadt New Madrid geht in den Fluten des seinen Flußlauf ändernden Mississippi unter.
1812 Caracas
Venezuela
Das bis dato schlimmste Erdbeben, welches über Venezuela je hereinbrach, zerstörte 90% der Stadt. Eine anschließende Hungersnot und Krankheiten ließen die Zahl der Todesopfer auf über 20.000 ansteigen.
1822 Valparaiso
Chile
Die gesamte Westküste Chiles wurde bei dem Beben angehoben und viele Dörfer und Städte erlitten schlimme Schäden. Allein in Valparaiso starben 10.000 Menschen.
1835 Santiago
Chile
Dem Beben folgte ein Tsunami, der Flutwellen von 7 Metern Höhe über die Stadt spülte. 5000 Menschen kamen ums Leben. Charles Darwin, der sich während der Katastrophe in der Stadt aufhielt, berichtete später darüber.
1841 Cartago
Costa Rica
Zahlreiche Gebäude stürzten ein und 4.000 Menschen starben. Die Nachbeben hielten die Stadt fast zwei Jahre lang in Atem.
1857 Tokio
Hondo, Japan
Seismische Erschütterungen lösten Brände aus, die sich durch Winde angefacht im gesamten Stadtgebiet ausbreiteten.107.000 Tote waren zu beklagen.
1857 Kalabrien
Italien
Spalten von riesigen Ausmaßen verschluckten ganze Dörfer. 10.000 Menschen starben.
1859 Quito
Ecuador
Dieses Beben brachte historische Gebäude und die wunderschöne Kathedrale zum Einsturz. 5000 Menschen starben.
1863 Manila
Phillippinen
Das Beben ließ die mit Tabak gefüllten Lagerhäuser einstürzen, so daß der Handel zum Erliegen kam. Fast 1000 Menschen starben.
1868 Ibarra
Ecuador
Das Erdbeben war noch in einer Entfernung von 2250 km zu spüren. 25.000 Menschen wurden von den Trümmern erschlagen oder ertranken bei anschließenden Überschwemmungen. Der Ort Cotocachi versank für immer in einem See.
1870 Oaxaca
Mexiko
Die Hälfte der Stadt wurde durch das Beben zerstört und 100 Menschen fielen ihm zum Opfer.
1878 San Salvador
El Salvador
Das Erdbeben forderte auch in Guadeloupe, Incuapa und Santiago de Marie Tausende von Menschenleben. Einige Dörfer verschwanden für immer.
1881 Chios
Türkei
(heute Griechenland)
44 Ortschaften wurden zerstört und 7000 Menschen getötet.
1883 Anatolien
Kleinasien (heute Türkei)
Nur wenige Sekunden dauerte das Erdbeben, bei dem 100 Menschen starben und 20.000 ihre Wohnungen und Häuser verloren.
1884 Malaga
Andalusien, Spanien
Ausgerechnet am 1. Weihnachtsfeiertag ereignete sich das Erdbeben, bei dem 745 Menschen getötet wurden.
1885 Kaschmir
Indien
Viele Dutzend Erdbeben beschädigten über Monate hinweg zahlreiche Orte und Dörfer. 3000 Menschen fanden den Tod.
1885 Granada
Spanien
1000 Menschen starben in den Städten Granada, Alhama und Periana.
1885 Léon
Nicaragua
Trotz der Verlegung der Stadt nach dem Beben von 1609 forderte ein erneutes Beben der Stärke 7,5 viele Menschenleben.
1886 Charleston
South Carolina, USA
Ein Erdbeben mit den weitesten Erschütterungen in den USA beschädigte zahlreiche Gebäude in Charleston und tötete 100 Menschen.
1881 Mino
Hondo, Japan
In nur sechs Sekunden wurden in fast ganz Japan Erschütterungen ausgelöst. 7000 Menschen starben.
1902 Namangan
Ost-Usbekistan
Das Beben erreichte eine Stärke von 6,4 und richtete große Schäden an. 4.500 Menschen starben.
1902 Guatemala City,
Guatemala
Das Beben richtete in der Stadt und weiteren Ortschaften große Schäden an. Den bereits verwüsteten Rest zerstörte der anschließend ausbrechende Vulkan Santa Ana. 12.000 Menschen wurden getötet, 80.000 obdachlos.
1905 Kangra
Indien
Das Beben der Stärke 8,7 verwüstete Kangra und tötete 19.000 Menschen.
1905 Lahore
Indien
In Lahore stürzten nach einer Reihe von Beben Teile der Großen Moschee und viele historische Gebäude ein. Hunderte von Menschen wurden getötet.
1905 Kalabrien
Italien
Die Beben waren noch in Florenz und Neapel zu spüren und dauerten 5 Tage lang an. 5.000 Menschen kamen ums Leben.
18. April 1906 San Francisco
Kalifornien, USA
Das schlimmste Erdbeben in der Geschichte der USA wurde durch die Verwerfungen im Sankt Andreas-Graben ausgelöst. Der Notstand mußte ausgerufen werden, als anschließende Brände zwei Drittel der Stadt zerstörten. 500 Menschen kamen bei der Katastrophe ums Leben. Die Schäden gingen in die Millionen - viele Versicherungen machten Bankrott.
1906 Kagi (heute Chiai)
Formosa
(heute Taiwan)
100 Menschen starben bei dem heftigen Beben, der auch 5.000 Häuser zerstörte.
1906 Santiago
Chile
Santiago wurde stark zerstört. Das Beben war innerhalb ganz Chiles spürbar und 100.000 Menschen wurden obdachlos. In Santiago und Valparaiso kamen insgesamt 21.500 Menschen ums Leben.
1907 Kingston
Jamaika
Große Antillen
Bein dem Erdbeben wurde ein Elektrizitätswerk zerstört und stromführende Kabel lösten Brände aus und töteten die flüchtenden Menschen durch Stromschläge. 1400 Menschen starben.
1908 Messina
Sizilien
160.000 Menschen starben bei einem Erdbeben und einem Tsunami, dier neben Messina auch noch andere Ortschaften verwüsteten.
1915 Avezzano
Italien
30.000 Menschen kamen in Avezzano bei einem Beben der Stärke 7,5 ums Leben.
1920 Sining
Provinz Tsinghai, China
Es war ein starkes Beben (8,6) und richtete in der ganzen Provinz große Schäden an. 180.000 Menschen fielen der Katastrophe zum Opfer.
1923 Tokio
Hondo, Japan
600.000 Häuser wurden bei dem Beben der Stärke 8,3 zertrümmert. Ausgelöste Brände waren für die meisten der 143.000 Todesopfer verantwortlich.
1925 Kunming
Provinz Yünnan, China
Die Stadt wurde fast vollkommen zerstört. Dabei kamen 6.000 Menschen ums Leben.
1927 Provinz Tsinghai,
China
Das Beben erreichte eine Stärke von 8,3 und forderte 200.000 Todesopfer.
1929 Nord-Anatolien
Türkei
1000 Menschen kamen durch das Beben und den nachfolgenden Erdrutsch ums Leben.
1931 Napier
Nordinsel, Neusseland
Das Beben änderte einen Flußlauf und hob das umgebene Land um 2 Meter. Brände legten das Geschäftsviertel von Napier in Schutt und Asche. 256 Menschen starben.
1932 Lantschou
Provinz Kansu,
China
Schwere Schäden wurden in der gesamten Provinz Kansu angerichtet. 70.000 Menschen starben.
1933 Long Beach
Kalifornien, USA
Ein Beben der Stärke 6,3 auf der Richterskala löste eine Panik unter den Menschen aus. 120 von ihnen starben. Häuser stürzten ein.
1934 Biratnagar
Nepal
Das Beben der Stärke 8,4 erschütterte sogar den Himalaya. 10.700 Menschen wurden getötet.
1935 Quetta
Pakistan
Mit einer Stärke von 7,5 wurde die gesamte Stadt zerstört und 60.000 Menschen starben.
1939 Erzincan
Türkei
50.000 Menschen kamen vorwiegend in ihren zertrümmerten Häusern ums Leben.
1939 Chillán
Chile
75.000 Menschen starben durch das Beben mit der Stärke 8,3 in ganz Chile.
1940 Bukarest
Rumänien
1.000 Menschen starben als die Stadt durch ein Beben stark beschädigt wurde.
1946 Courtney
Vancouver Island
Kanada
Das Beben der Stärke 7,3 war sogar noch in Oregon zu spüren und richtete großen Schaden an. Durch einen ausgelösten Tsunami kenterte ein Boot und ein Mensch ertrank.
1946 Hiroschina
Hondo, Japan
Ein Seebeben mit anschließendem Tsunami führte zur Zerstörung von 40.000 Gebäuden. 2000 Menschen wurden getötet.
1946 Unimak Island
Aleuten, Alaska
Ein Seebeben im Nordpazifik erschütterte die Insel und brachte den Leuchtturm zum Einsturz. Seine 5 Wärter wurden dabei mit in den Tod gerissen. Ein anschließender Tsunami überflutete die Stadt Hilo auf Hawaii. 165 Menschen ertranken.
1949 Ambato
Ecuador
In den Anden wurden 53 Ortschaften bei dem bislang schwersten Beben in Ecuador beschädigt und 6.000 Menschen wurden getötet.
1950 Assam
Indien
Das Erdbeben erschütterte den Himalaya, führte zu Überschwemmungen und ließ den Brahmaputra-Damm brechen. Daraufhin ertranken 1.500 Menschen.
1957 Mexiko City
Mexiko
Das Erdbeben reichte von Acapulco bis in die Hauptstadt und richtete große Schäden an. 70 Menschen starben.
1960 Agadir
Marokko
Mit einer Stärke von 5,7 wurden drei Viertel der Stadt zerstört. Die meisten von den 12.000 Opfern kamen durch die Flutwelle des anschließenden Tsunami ums Leben.
1960 Valdiva
Chile
Das Beben erreichte die Stärke 8,7 auf der Richterskala und hatte über eine Woche lang erhebliche Nachbeben, die alle insgesamt eine Fläche von 145.000 Quadratmetern umwälzten. Vulkanausbrüche, Lawinen und Erdrutsche sowie Tsunamis wurden ausgelöst. 5.000 Menschen kamen uns Leben. Die Flutwellen, die unvorbereitet für die Bevölkerung bis vor die Küste Japans brandeten, töteten dort weitere 119 Menschen. Auch Hawaii, die Philippinen, Neuguinea und Neuseeland waren betroffen.
1962 Dan-Isfahan
Nordwest- Iran
In nur einer Minute wurde ein Gebiet von 33.000 Quadratkilometern mit 31 Dörfern durch das Beben in Mitleidenschaft gezogen. 10.000 Menschen starben, darunter ein Viertel der Einwohner von Dan-Isfahan.
1963 Skopje
Jugoslawien
(heute Mazedonien)
Mehrere Tausend Verletzte und 1000 Tote waren bei dem Beben zu beklagen.
1964 Anchorage
Prince William Sound
Alaska
Das heftigste Beben in den USA mit einer Stärke von 8,6 forderte 118 Menschenleben und richtete Schäden in Höhe von 500 Millionen Dollar an. Die Auswirkungen reichten bis nach Kalifornien, wo ein Tsunami 6 Menschen tötete.
1968 Birjand
Nordost- Iran
Die Stärke des Bebens erreichte 7,0 und kostete 12.000 Menschenleben.
1970 Tungchwan
Provinz Yünnan, China
Schwere Schäden in der Provinz Yünnan wurden durch ein Beben der Stärke 7,5 ausgelöst. Dabei starben 10.000 Menschen.
1970 Chimbote
Peru
Das Seebeben mit einer Stärke von 7,7 zog einen 1000 km langen Küstenstreifen in Mitleidenschaft. 3000 Menschen kamen in der Stadt Chimbote ums Leben. Am Fuße des Berges Huascarán, wo eine gewaltige Eis- und Geröllawine die Städte Ranrahirca und Yungay verwüstete. Insgesamt kamen in Perus 66.000 Menschen ums Leben.
1972 Qir Valley
Iran
5.000 Menschen kamen in 58 Ortschaften bei dem Beben ums Leben.
1972 Managua
Nicaragua
Es war das schwerste Erdbeben in der Landesgeschichte und tötete 7.000 Menschen; 200.000 wurden obdachlos.
1973 Ciudad Serdan
Mexiko
Nach Regengüssen und Überschwemmungen richtete das Beben in der ohnehin schon geplagten Region schwere Schäden an in zahlreichen Orten der Sierra Madre an. 700 Menschen starben und Zehntausende verloren ihre Habe.
1974 Srinagar
Provinz Kaschmir,
Indien
Über 5.000 Menschen starben in der Provinz Kaschmir.
1976 Tangschan
China
Das Erdbeben der Stärke 8,3 war in einem Umkreis von 50 Quadratkilometern spürbar. 240.000 Menschen kamen dabei um. Das Epizentrum lag direkt unter der Industriestadt Tangschan.
1978 Deyhuk
Nordost- Iran
Das Beben erreichte eine Stärke von 7,7 und forderte in der Provinz Chorasan 25.000 Todesopfer.
1980 Altavilla Irpinia
Italien
Das Beben betraf eine Bergregion östlich von Neapel und kostete 3114 Menschenleben.
1982 Sana
Jemen
300 Dörfer wurden zerstört und 700.000 Menschen obdachlos. 2.800 Menschen starben.
1988 Dhankuta,
Nepal
65.000 Häuser wurden zerstört und 1000 Menschen getötet.
1988 Spitak
Armenien
Das Epizentrum lag nur 15 km unter der Stadt Spitak, die fast völlig zerstört wurde. Betroffen von dem Ausmaß der Erschütterungen waren 400 Quadratkilometer. Die Zahl der Todesopfer wurde auf insgesamt 100.000 geschätzt.
1989 San Francisco
Kalifornien, USA
275 Menschen starben als durch die Erschütterung die obere Fahrbahn eines Freeways auf die untere stürzte. Das Beben hatte eine Stärke von 6,9.
1989 Newcastle
Neusüdwales, Australien
6 Menschen starben in Newcastle bei einem Beben der Stärke 5,6 auf der Richterskala.
1990 Rascht
Nord- Iran
Es war das bisher schlimmste Erdbeben im Iran und richtete besonders im Gebiet um das Kaspische Meer große Zerstörungen an. 400.000 Menschen wurden obdachlos, 4000 getötet.
1990 Cabanatuan
Luzon, Phillippen
Mit einer Stärke von 7,7 verwüstete das Beben die Stadt und tötete 1653 Menschen.
1991 Uttar Pradesh
Indien
Das Beben erreichte eine Stärke von 6,1. 1000 Menschen starben.
1991 San José
Costa Rica
Das Beben hatte die Stärke 7,5 und beschädigte die Stadt schwer. 80 Menschen kamen ums Leben.
1991 Kabul
Hindukusch
Afghanistan
Das Beben richtete beträchtliche Schäden an und war noch in Dehli zu spüren. 300 Menschen kamen ums Leben.
1992 Erzincan
Türkei
Das Hauptbeben erreichte die Stärke 6,7 - weitere kleinere Beben folgten. Fast 500 Menschen starben.
1993 Osmanabad
Indien
9748 Menschen mußten bei diesem Beben ihr Leben lassen.
1993 Markham-Tal
Papua-Neuguinea
Das Erdbeben führte zu mehreren Erdrutschen, die den Fluß Ume aufstauten und schließlich die Wassermassen durchbrechen ließ. 60 Menschen wurden getötet.
1994 Northbridge
Los Angeles
Kalifornien, USA
Aufgrund der Nähe zu Los Angeles richtete dieses Beben der Stärke 6,8 große Schäden an und war damit das bisher teuerste in der Geschichte der USA. Innerhalb von 30 Sekunden wurden neun Straßen und 11.000 Gebäude beschädigt. Die umliegenden Berge hoben sich um 30 cm. 60 Menschen kamen ums Leben.
1995 Kobe
Hondo, Japan
Das Erdbeben dauerte 20 Sekunden. In Kobe und Osaka wurden große Schäden angerichtet, die die japanische Wirtschaft stark beeinträchtigen. Die vielen ausgelösten Brände erhöhten die Zahl der Todesopfer auf 6.310.
1995 Paromai
Insel Sachalin, Rußland
Das Beben mit der Stärke 7,5 wirkte sich auf der gesamten Insel aus und kostete 2.000 Menschen das Leben.
1997 Qayen
Nord- Iran
Ein Beben der Stärke 7,1 löste mehrere Erdrutsche aus, die 1.500 Menschen töteten. 60.000 wurden obdachlos.
1997 Assisi
Italien
Das Beben erschütterte ganz Umbrien. Die Doppelkirche von Assisi mit ihren berühmten Fresken wurden beschädigt. 11 Menschen starben.
1998 Rostagh
Afghanistan
Das Epizentrum lag in den Bergen im Norden, so daß Berge zusammenstürzten und sich ein riesiger Krater bildete. 15.000 Menschen wurden bei Winterkälte obdachlos und 4.000 starben. Das Beben erreichte eine Stärke von 6,1.
1998 Changpeh
China
Zahlreiche Dörfer im Yan-Gebirge wurden durch das Beben der Stärke 6,2 beschädigt. 4.000 Menschen starben.
17.8.1999 Izmit
Türkei
Erdbeben der Stärke 7,8 in Gölcuk/Izmit, Türkei, etwa 20.000 Tote, noch bis heute Tausende von Vermissten.
26.12.2003 Bam
Iran
Erdbeben der Stärke 6,6 in Bam, Südiran, etwa 41.000 Tote.
26.12.2004 Sumatra
Indonesien
Ein Erdbeben der Stärke 9 vor der Küste Sumatras löst einen Tsunami aus, der die Küsten von Indonesien, Thailand, Indien, Sri Lanka u.a. heimsucht. (Siehe: Erdbeben bei Sumatra 2004



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