| Wann |
Wo |
Beschreibung |
| 1300 v. Chr. |
Jericho Israel |
Wahrscheinlich haben seismische Erschütterungen zum Einsturz
der Mauern von Jericho geführt, und nicht Posaunen. |
| 464 v. Chr. |
Sparta und Lakonien Griechenland |
Das Beben muß sehr heftig gewesen
sein, da die Erschütterungen in ganz Griechenland zu spüren waren. Über
20.000 Menschen wurden getötet. |
| 373 v. Chr. |
Bura Griechenland |
Bura versank durch das Erdbeben im
Mittelmeer und Tausende von Einwohnern starben. |
| 224 v. Chr. |
Rhodos
Griechenland |
Bei diesem Erdbeben wurde möglicherweise der Koloss von Rhodos,
eines der sieben Weltwunder zerstört. |
| 217 v. Chr. |
Alexandria
Ägypten |
75.000 Menschen starben in den
über 100 Ortschaften, die durch das Erdbeben zerstört wurden. |
| 115 |
Antiochia (heute Hatay)
Syrien( heute Türkei) |
Zur Zeit des Erdbebens hielt sich der römische Kaiser Trajan
gerade in der Stadt auf. Daher waren viele Menschen in die Stadt
gekommen. Tausende wurden von den Trümmern der Häuser erschlagen.
Trajan überlebte. |
| 365 |
Alexandria
Ägypten |
Durch das Erdbeben, daß einen
Großteil der Stadt Alexandria verwüstete, starben 50.000 Menschen.
Auch der als Weltwunder berühmte Leuchtturm
vor der Küste stürzte ins Meer. Die Küste der Insel Kreta
wurden durch den anschließend ausgelösten Tsunami verwüstet. |
| 365 |
Kourion
Zypern |
Als bei einem Beben und nachfolgenden Tsunami fast alle Einwohner
getötet worden waren, wurde die Stadt aufgegeben.
|
| 526 |
Antiochia (heute Hatay)
Syrien( heute Türkei) |
Die Stadt wurde fast vollständig zerstört und 250.000 Menschen starben. |
| 856 |
Konrinth Griechenland |
45.000 Menschen starben in den Trümmern von Korinth. |
| 856 |
Damghan Persien (heute Iran) |
Die Stadt am Fuße des Elbursgebirges wurde durch das Erdbeben völlig zerstört.
200.000 Einwohner kamen ums Leben. |
| 893 |
Ardabil Persien (heute Iran) |
Schwere Erschütterungen im Nordwesten des Iran verursachten den Tod von 150.000 Menschen. |
| 1038 |
Taiyüam Provinz Schansi, China |
Die gesamte Provinz war von dem Beben betroffen, bei dem 23.000 Menschen starben. |
| 1040 |
Tabriz Persien (heute Iran) |
Die Stadt wurde völlig zertrümmert und 50.000 Menschen sterben. |
| 1138 |
Aleppo (heute Halab) Syrien |
Der größte Teil Aleppos wurde in Trümmer gelegt.
230.000 Menschen starben bei dem Erdbeben. |
| 1202 |
Akko Israel/ Libanon |
Von dem Erdbeben war der gesammte
östliche Mittelmeerraum betroffen. Insgesamt starben 100.000 Menschen,
hautpsächlich in den Städten Akko und Tyros. |
| 1268 |
Silifke (Heute Mersin)
Kleinasien (heute Türkei) |
Ein Erdbeben verwüstete die Provinz Kilikien (heute Anatolien).
60.000 Menschen starben.
|
| 1290 |
Chihli China |
Die Zerstörung war vollständig und 100.000 Menschen starben. |
| 1293 |
Kamakura Hondo, Japan |
Kamakura wurde zerstört und 30.000 Menschen starben. |
| 18.Oktober 1356 |
Basel Schweiz |
Ein Beben der Stärke 6,5 zerstört fast ganz Basel und tötet 300-1000 Menschen.
Auch viele Burgen der näheren Umgebung wurden bei diesem Beben zerstört.
(siehe auch: http://www.altbasel.ch/fussnoten/erdbeben.html) |
| 1456 |
Neapel Italien |
Ganz Neapel lag in Trümmern und mehr als 35.000 Menschen starben. |
| 1531 |
Lissabon Portugal |
1.500 Häuser stürzten zusammen und 30.000 Menschen starben. |
| 1556 |
Taiyüam Provinz Schansi, China |
Es war möglicherweise das schlimmste uns bekannte Erdbeben und richtete in mehreren
Provinzen verheerende Schäden an. Rund 830.000 Menschen wurden getötet. |
| 1596 |
Isumi Kiuschu, Japan |
Die Burg von Fuschimi fiel zusammen und Isumi schwer beschädigt.
Fast 2.000 Menschen starben. |
| 1609 |
Léon Nicaragua |
Die Stadt wurde fast völlig vernichtet und viele Menschen starben.
Den Rest zerstörte der anschließende
Vulkanausbruch des Momotombo als er den Ort unter Lava begrub. |
| 1611 |
Inawaschiro Hondo, Japan |
3.700 Menschen starben bei dem Erdbeben, dem ein Tsunami folgte und die gesamte Region für
immer in einen großen See verwandelte. |
| 1667 |
Schemacha Kaukasien
(heute Aserbaidschan) |
Die Stadt am Fuße des Kaukasus wurde schwer zerstört und 80.000 Menschen starben. |
| 1690 |
St. Eustatius Kleine Antillen |
Die Gewalt des Erdbeben erreichte so ein Ausmaß,
daß die Stadt auseinandergerissen und ins Meer gespült wurde.
Hunderte von Menschen kamen dabei ums Leben. |
| 1692 |
Port Royal Jamaika Große Antillen |
Die Stadt versank in riesigen Erdspalten oder wurde durch den anschließenden Tsunami
ins Meer gespült. 2000 Menschen starben. |
| 1693 |
Catania Sizilien |
Das schwere Beben auf Sizilien kostete wahrscheinlich 60.000 Menschenleben. |
| 1703 |
Edo (heute Tokio) Hondo, Japan |
Die alte Hauptstadt wurde durch das beben und den nachfolgenden Tsunami zerstört.
20.000 Menschen starben. |
| 1727 |
Tabriz Persien (heute Iran) |
Stadt und Umgebung wurden von dem Beben stark verwüstet.
77.000 Menschen kamen dabei ums Leben. |
| 1730 |
Kamikawa Hokkaido, Japan |
Zahlreiche Dörfer und Städte erlitten schwer Schäden.
137.000 Menschen starben. |
| 1746 |
Lima Peru |
Lima und Callao wurden zerstört und 18.000 Menschen starben. |
| 1755 |
Lissabon Portugal |
Es war das stärkste Beben (8,5) in Europa und wirkte sich bis Afrika aus.
Das Epizentrum lag auf dem Meeresboden, westlich von Faro.
Die Erschütterungen lösten Brände aus, die eine Woche in Lissabon wütenden.
Ein Tsunami verwüstete die Hafenanlagen der Stadt.
Insgesamt starben 60.000 Menschen. |
| 18.2.1756 |
Düren Deutschland |
Dieses Beben war das stärkste bekannte Beben in Deutschland.
Es hatte etwa die Stärke 6,2 auf der Richter-Skala. |
| 1757 |
Concepcion Chile |
Das Erdbeben löste einen Tsunami aus, der die Stadt überflutete.
5000 Menschen starben, über 10.000 wurden verletzt. |
| 1766 |
Hirosaki Nord-Hondo, Japan |
Tsunamis ergossen sich über den Nordteil der Insel und töteten 1.000 Menschen. |
| 1767 |
Fort de France Martinique, Kleine Antillen |
16.000 Menschen kamen bei diesem schweren Beben ums Leben. |
| 1773 |
Antigua Guatemala, Guatemala |
Das Beben am Fuße der Vulkane Acatenango, Feugo und Agua richtete schwere Verwüstungen an.
Anschliessend wurde die ehemalige Hauptstadt Antigua Guatemala verlegt und in Giudad de Guatemala
umbenannt. |
| 1783 |
Kalabrien Italien |
Innerhalb zweier Monate wurde die Westküste Italiens von mehreren Erdbeben erschüttert.
181 Ortschaften wurden zerstört und 30.000 Menschen getötet. |
| 1797 |
Kalabrien Italien |
Noch einmal wurden zahlreiche Orte zerstört 50.000 Menschen starben. |
| 1797 |
Quito Ecuador |
Das Beben mit heftigen Erschütterungen veränderte binnen weniger Sekunden Landschaften und
Flußläufe in ganz Ecuador. Fast alle 40.000 Einwohner von Quito kamen ums Leben. |
| 1811-1812 |
New Madrid Missouri, USA |
Drei heftige Beben verursachen starke Landverschiebungen.
Die Stadt New Madrid geht in den Fluten des seinen Flußlauf ändernden Mississippi unter. |
| 1812 |
Caracas Venezuela |
Das bis dato schlimmste Erdbeben, welches über Venezuela je hereinbrach, zerstörte 90% der Stadt.
Eine anschließende Hungersnot und Krankheiten ließen die Zahl der Todesopfer auf über 20.000 ansteigen. |
| 1822 |
Valparaiso Chile |
Die gesamte Westküste Chiles wurde bei dem Beben angehoben und viele Dörfer und Städte
erlitten schlimme Schäden. Allein in Valparaiso starben 10.000 Menschen. |
| 1835 |
Santiago Chile |
Dem Beben folgte ein Tsunami, der Flutwellen von 7 Metern Höhe über die Stadt spülte.
5000 Menschen kamen ums Leben. Charles Darwin, der sich während der Katastrophe in der Stadt
aufhielt, berichtete später darüber. |
| 1841 |
Cartago Costa Rica |
Zahlreiche Gebäude stürzten ein und 4.000 Menschen starben.
Die Nachbeben hielten die Stadt fast zwei Jahre lang in Atem. |
| 1857 |
Tokio Hondo, Japan |
Seismische Erschütterungen lösten Brände aus, die sich durch Winde angefacht im
gesamten Stadtgebiet ausbreiteten.107.000 Tote waren zu beklagen. |
| 1857 |
Kalabrien Italien |
Spalten von riesigen Ausmaßen verschluckten ganze Dörfer. 10.000 Menschen starben. |
| 1859 |
Quito Ecuador |
Dieses Beben brachte historische Gebäude und die wunderschöne Kathedrale zum Einsturz.
5000 Menschen starben. |
| 1863 |
Manila Phillippinen |
Das Beben ließ die mit Tabak gefüllten Lagerhäuser einstürzen, so daß der Handel
zum Erliegen kam. Fast 1000 Menschen starben. |
| 1868 |
Ibarra Ecuador |
Das Erdbeben war noch in einer Entfernung von 2250 km zu spüren.
25.000 Menschen wurden von den Trümmern erschlagen oder ertranken bei anschließenden Überschwemmungen.
Der Ort Cotocachi versank für immer in einem See. |
| 1870 |
Oaxaca Mexiko |
Die Hälfte der Stadt wurde durch das Beben zerstört und 100 Menschen fielen ihm zum Opfer. |
| 1878 |
San Salvador El Salvador |
Das Erdbeben forderte auch in Guadeloupe, Incuapa und Santiago de Marie Tausende von Menschenleben.
Einige Dörfer verschwanden für immer. |
| 1881 |
Chios Türkei (heute Griechenland) |
44 Ortschaften wurden zerstört und 7000 Menschen getötet. |
| 1883 |
Anatolien Kleinasien (heute Türkei) |
Nur wenige Sekunden dauerte das Erdbeben, bei dem 100 Menschen starben und 20.000 ihre
Wohnungen und Häuser verloren. |
| 1884 |
Malaga Andalusien, Spanien |
Ausgerechnet am 1. Weihnachtsfeiertag ereignete sich das Erdbeben,
bei dem 745 Menschen getötet wurden. |
| 1885 |
Kaschmir Indien |
Viele Dutzend Erdbeben beschädigten über Monate hinweg zahlreiche Orte und Dörfer.
3000 Menschen fanden den Tod. |
| 1885 |
Granada Spanien |
1000 Menschen starben in den Städten Granada, Alhama und Periana. |
| 1885 |
Léon Nicaragua |
Trotz der Verlegung der Stadt nach dem Beben von 1609 forderte ein erneutes Beben der Stärke 7,5 viele
Menschenleben. |
| 1886 |
Charleston South Carolina, USA |
Ein Erdbeben mit den weitesten Erschütterungen in den USA beschädigte zahlreiche Gebäude in Charleston
und tötete 100 Menschen. |
| 1881 |
Mino Hondo, Japan |
In nur sechs Sekunden wurden in fast ganz Japan Erschütterungen ausgelöst.
7000 Menschen starben. |
| 1902 |
Namangan Ost-Usbekistan |
Das Beben erreichte eine Stärke von 6,4 und richtete große Schäden an.
4.500 Menschen starben. |
| 1902 |
Guatemala City, Guatemala |
Das Beben richtete in der Stadt und weiteren Ortschaften große Schäden an.
Den bereits verwüsteten Rest zerstörte der anschließend ausbrechende Vulkan Santa Ana.
12.000 Menschen wurden getötet, 80.000 obdachlos. |
| 1905 |
Kangra Indien |
Das Beben der Stärke 8,7 verwüstete Kangra und tötete 19.000 Menschen. |
| 1905 |
Lahore Indien |
In Lahore stürzten nach einer Reihe von Beben Teile der Großen Moschee und viele
historische Gebäude ein. Hunderte von Menschen wurden getötet. |
| 1905 |
Kalabrien Italien |
Die Beben waren noch in Florenz und Neapel zu spüren und dauerten 5 Tage lang an.
5.000 Menschen kamen ums Leben. |
| 18. April 1906 |
San Francisco Kalifornien, USA |
Das schlimmste Erdbeben in der Geschichte der USA wurde durch die Verwerfungen
im Sankt Andreas-Graben ausgelöst.
Der Notstand mußte ausgerufen werden, als anschließende Brände zwei Drittel der Stadt zerstörten.
500 Menschen kamen bei der Katastrophe ums Leben. Die Schäden gingen in die Millionen -
viele Versicherungen machten Bankrott. |
| 1906 |
Kagi (heute Chiai) Formosa (heute Taiwan) |
100 Menschen starben bei dem heftigen Beben, der auch 5.000 Häuser zerstörte. |
| 1906 |
Santiago Chile |
Santiago wurde stark zerstört.
Das Beben war innerhalb ganz Chiles spürbar und 100.000 Menschen wurden obdachlos.
In Santiago und Valparaiso kamen insgesamt 21.500 Menschen ums Leben. |
| 1907 |
Kingston Jamaika Große Antillen |
Bein dem Erdbeben wurde ein Elektrizitätswerk zerstört und stromführende Kabel lösten Brände aus und
töteten die flüchtenden Menschen durch Stromschläge.
1400 Menschen starben. |
| 1908 |
Messina Sizilien |
160.000 Menschen starben bei einem Erdbeben und einem Tsunami, dier neben Messina auch noch
andere Ortschaften verwüsteten. |
| 1915 |
Avezzano Italien |
30.000 Menschen kamen in Avezzano bei einem Beben der Stärke 7,5 ums Leben. |
| 1920 |
Sining Provinz Tsinghai, China |
Es war ein starkes Beben (8,6) und richtete in der ganzen Provinz große Schäden an.
180.000 Menschen fielen der Katastrophe zum Opfer. |
| 1923 |
Tokio Hondo, Japan |
600.000 Häuser wurden bei dem Beben der Stärke 8,3 zertrümmert. Ausgelöste Brände waren
für die meisten der 143.000 Todesopfer verantwortlich. |
| 1925 |
Kunming Provinz Yünnan, China |
Die Stadt wurde fast vollkommen zerstört. Dabei kamen 6.000 Menschen ums Leben. |
| 1927 |
Provinz Tsinghai, China |
Das Beben erreichte eine Stärke von 8,3 und forderte 200.000 Todesopfer. |
| 1929 |
Nord-Anatolien Türkei |
1000 Menschen kamen durch das Beben und den nachfolgenden Erdrutsch ums Leben. |
| 1931 |
Napier Nordinsel, Neusseland |
Das Beben änderte einen Flußlauf und hob das umgebene Land um 2 Meter.
Brände legten das Geschäftsviertel von Napier in Schutt und Asche. 256 Menschen starben. |
| 1932 |
Lantschou Provinz Kansu, China |
Schwere Schäden wurden in der gesamten Provinz Kansu angerichtet.
70.000 Menschen starben. |
| 1933 |
Long Beach Kalifornien, USA |
Ein Beben der Stärke 6,3 auf der Richterskala löste eine Panik unter den Menschen aus.
120 von ihnen starben. Häuser stürzten ein. |
| 1934 |
Biratnagar Nepal |
Das Beben der Stärke 8,4 erschütterte sogar den Himalaya.
10.700 Menschen wurden getötet. |
| 1935 |
Quetta Pakistan |
Mit einer Stärke von 7,5 wurde die gesamte Stadt zerstört und 60.000 Menschen starben. |
| 1939 |
Erzincan Türkei |
50.000 Menschen kamen vorwiegend in ihren zertrümmerten Häusern ums Leben. |
| 1939 |
Chillán Chile |
75.000 Menschen starben durch das Beben mit der Stärke 8,3 in ganz Chile. |
| 1940 |
Bukarest Rumänien |
1.000 Menschen starben als die Stadt durch ein Beben stark beschädigt wurde. |
| 1946 |
Courtney Vancouver Island Kanada |
Das Beben der Stärke 7,3 war sogar noch in Oregon zu spüren und richtete großen Schaden an.
Durch einen ausgelösten Tsunami kenterte ein Boot und ein Mensch ertrank. |
| 1946 |
Hiroschina Hondo, Japan |
Ein Seebeben mit anschließendem Tsunami führte zur Zerstörung von 40.000 Gebäuden.
2000 Menschen wurden getötet. |
| 1946 |
Unimak Island Aleuten, Alaska |
Ein Seebeben im Nordpazifik erschütterte die Insel und brachte den Leuchtturm zum Einsturz.
Seine 5 Wärter wurden dabei mit in den Tod gerissen.
Ein anschließender Tsunami überflutete die Stadt Hilo auf Hawaii.
165 Menschen ertranken. |
| 1949 |
Ambato Ecuador |
In den Anden wurden 53 Ortschaften bei dem bislang schwersten Beben in Ecuador beschädigt
und 6.000 Menschen wurden getötet. |
| 1950 |
Assam Indien |
Das Erdbeben erschütterte den Himalaya, führte zu Überschwemmungen und ließ den
Brahmaputra-Damm brechen. Daraufhin ertranken 1.500 Menschen. |
| 1957 |
Mexiko City Mexiko |
Das Erdbeben reichte von Acapulco bis in die Hauptstadt und richtete große Schäden an.
70 Menschen starben. |
| 1960 |
Agadir Marokko |
Mit einer Stärke von 5,7 wurden drei Viertel der Stadt zerstört.
Die meisten von den 12.000 Opfern kamen durch die Flutwelle des anschließenden Tsunami ums Leben. |
| 1960 |
Valdiva Chile |
Das Beben erreichte die Stärke
8,7 auf der Richterskala und hatte über eine Woche lang erhebliche Nachbeben,
die alle insgesamt eine Fläche von 145.000 Quadratmetern umwälzten.
Vulkanausbrüche, Lawinen und Erdrutsche sowie Tsunamis wurden ausgelöst.
5.000 Menschen kamen uns Leben. Die Flutwellen, die unvorbereitet für die
Bevölkerung bis vor die Küste Japans brandeten, töteten dort weitere 119
Menschen. Auch Hawaii, die Philippinen, Neuguinea und Neuseeland waren
betroffen. |
| 1962 |
Dan-Isfahan Nordwest- Iran |
In nur einer Minute wurde ein
Gebiet von 33.000 Quadratkilometern mit 31 Dörfern durch das Beben in
Mitleidenschaft gezogen. 10.000 Menschen starben, darunter ein Viertel der
Einwohner von Dan-Isfahan. |
| 1963 |
Skopje Jugoslawien (heute Mazedonien) |
Mehrere Tausend Verletzte und 1000 Tote waren bei dem Beben zu beklagen. |
| 1964 |
Anchorage Prince William Sound Alaska |
Das heftigste Beben in den USA mit
einer Stärke von 8,6 forderte 118 Menschenleben und richtete Schäden in
Höhe von 500 Millionen Dollar an. Die Auswirkungen reichten bis nach
Kalifornien, wo ein Tsunami 6 Menschen tötete. |
| 1968 |
Birjand Nordost- Iran |
Die Stärke des Bebens erreichte 7,0 und kostete 12.000 Menschenleben. |
| 1970 |
Tungchwan Provinz Yünnan, China |
Schwere Schäden in der Provinz Yünnan wurden durch ein Beben der Stärke 7,5 ausgelöst.
Dabei starben 10.000 Menschen. |
| 1970 |
Chimbote Peru |
Das Seebeben mit einer Stärke von
7,7 zog einen 1000 km langen Küstenstreifen in Mitleidenschaft. 3000
Menschen kamen in der Stadt Chimbote ums Leben. Am Fuße des Berges
Huascarán, wo eine gewaltige Eis- und Geröllawine die Städte
Ranrahirca und Yungay verwüstete. Insgesamt kamen in Perus 66.000 Menschen
ums Leben. |
| 1972 |
Qir Valley Iran |
5.000 Menschen kamen in 58 Ortschaften bei dem Beben ums Leben. |
| 1972 |
Managua Nicaragua |
Es war das schwerste Erdbeben in
der Landesgeschichte und tötete 7.000 Menschen; 200.000 wurden obdachlos. |
| 1973 |
Ciudad Serdan Mexiko |
Nach Regengüssen und
Überschwemmungen richtete das Beben in der ohnehin schon geplagten Region
schwere Schäden an in zahlreichen Orten der Sierra Madre an. 700 Menschen
starben und Zehntausende verloren ihre Habe. |
| 1974 |
Srinagar Provinz Kaschmir, Indien |
Über 5.000 Menschen starben in der Provinz Kaschmir. |
| 1976 |
Tangschan China |
Das Erdbeben der Stärke 8,3 war in einem Umkreis von 50 Quadratkilometern spürbar.
240.000 Menschen kamen dabei um. Das Epizentrum lag direkt unter der Industriestadt Tangschan. |
| 1978 |
Deyhuk Nordost- Iran |
Das Beben erreichte eine Stärke von 7,7 und forderte in der Provinz Chorasan 25.000 Todesopfer. |
| 1980 |
Altavilla Irpinia Italien |
Das Beben betraf eine Bergregion östlich von Neapel und kostete 3114 Menschenleben. |
| 1982 |
Sana Jemen |
300 Dörfer wurden zerstört und 700.000 Menschen obdachlos. 2.800 Menschen starben. |
| 1988 |
Dhankuta, Nepal |
65.000 Häuser wurden zerstört und 1000 Menschen getötet. |
| 1988 |
Spitak Armenien |
Das Epizentrum
lag nur 15 km unter der Stadt Spitak, die fast völlig zerstört wurde.
Betroffen von dem Ausmaß der Erschütterungen waren 400 Quadratkilometer.
Die Zahl der Todesopfer wurde auf insgesamt 100.000 geschätzt. |
| 1989 |
San Francisco Kalifornien, USA |
275 Menschen starben als durch die
Erschütterung die obere Fahrbahn eines Freeways auf die untere stürzte. Das
Beben hatte eine Stärke von 6,9. |
| 1989 |
Newcastle Neusüdwales, Australien |
6 Menschen starben in Newcastle bei einem Beben der Stärke 5,6 auf der Richterskala. |
| 1990 |
Rascht Nord- Iran |
Es war das bisher schlimmste Erdbeben im Iran und richtete besonders im Gebiet um das Kaspische Meer
große Zerstörungen an. 400.000 Menschen wurden obdachlos, 4000 getötet. |
| 1990 |
Cabanatuan Luzon, Phillippen |
Mit einer Stärke von 7,7 verwüstete das Beben die Stadt und tötete 1653 Menschen. |
| 1991 |
Uttar Pradesh Indien |
Das Beben erreichte eine Stärke von 6,1. 1000 Menschen starben. |
| 1991 |
San José Costa Rica |
Das Beben hatte die Stärke 7,5 und beschädigte die Stadt schwer. 80 Menschen kamen ums Leben. |
| 1991 |
Kabul Hindukusch Afghanistan |
Das Beben richtete beträchtliche Schäden an und war noch in Dehli zu spüren.
300 Menschen kamen ums Leben. |
| 1992 |
Erzincan Türkei |
Das Hauptbeben erreichte die Stärke 6,7 - weitere kleinere Beben folgten.
Fast 500 Menschen starben. |
| 1993 |
Osmanabad Indien |
9748 Menschen mußten bei diesem Beben ihr Leben lassen. |
| 1993 |
Markham-Tal Papua-Neuguinea |
Das Erdbeben führte zu mehreren Erdrutschen, die den Fluß Ume aufstauten und
schließlich die Wassermassen durchbrechen ließ. 60 Menschen wurden getötet. |
| 1994 |
Northbridge Los Angeles Kalifornien, USA |
Aufgrund der Nähe zu Los Angeles
richtete dieses Beben der Stärke 6,8 große Schäden an und war damit das
bisher teuerste in der Geschichte der USA. Innerhalb von 30 Sekunden wurden
neun Straßen und 11.000 Gebäude beschädigt. Die umliegenden Berge hoben
sich um 30 cm. 60 Menschen kamen ums Leben. |
| 1995 |
Kobe Hondo, Japan |
Das Erdbeben dauerte 20 Sekunden. In Kobe und Osaka wurden große Schäden angerichtet,
die die japanische Wirtschaft stark beeinträchtigen. Die vielen ausgelösten
Brände erhöhten die Zahl der Todesopfer auf 6.310. |
| 1995 |
Paromai Insel Sachalin, Rußland |
Das Beben mit der Stärke 7,5 wirkte sich auf der gesamten Insel aus und kostete 2.000
Menschen das Leben. |
| 1997 |
Qayen Nord- Iran |
Ein Beben der Stärke 7,1 löste mehrere Erdrutsche aus, die 1.500 Menschen töteten.
60.000 wurden obdachlos. |
| 1997 |
Assisi Italien |
Das Beben erschütterte ganz Umbrien. Die Doppelkirche von Assisi mit ihren berühmten Fresken wurden beschädigt.
11 Menschen starben. |
| 1998 |
Rostagh Afghanistan |
Das Epizentrum lag in den Bergen im Norden, so daß Berge zusammenstürzten und sich ein
riesiger Krater bildete. 15.000 Menschen wurden bei Winterkälte obdachlos
und 4.000 starben. Das Beben erreichte eine Stärke von 6,1. |
| 1998 |
Changpeh China |
Zahlreiche Dörfer im Yan-Gebirge wurden durch das Beben der Stärke 6,2 beschädigt.
4.000 Menschen starben. |
| 17.8.1999 |
Izmit Türkei |
Erdbeben der Stärke 7,8 in Gölcuk/Izmit, Türkei, etwa 20.000 Tote, noch bis heute Tausende von Vermissten. |
| 26.12.2003 |
Bam Iran |
Erdbeben der Stärke 6,6 in Bam, Südiran, etwa 41.000 Tote. |
| 26.12.2004 |
Sumatra Indonesien |
Ein Erdbeben der Stärke 9 vor der Küste Sumatras löst einen Tsunami aus, der die Küsten von Indonesien, Thailand, Indien, Sri Lanka u.a. heimsucht.
(Siehe: Erdbeben bei Sumatra 2004
|