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Klimawandel

Das Leben auf der Erde hängt besonders stark vom Klima ab.

Änderungen des Klimas gab es immer wieder und dadurch sind auch immer wieder viele Lebewesen ausgestorben.

Bei einem Klimawandel, der vor etwa 74.000 Jahren durch den indonesischen Vulkan Toba hervorgerufen wurde, sind sogar fast alle Menschen ausgestorben. Nur etwa 1.000 bis 2.000 Menschen überlebten diese harte Zeit und entwickelten sich dann zum modernen Menschen.

Klima-Geschichte

Nicht nur zu den klassischen Eis-Zeiten der letzten Million Jahre war es auf der Erde kalt.

Die Temperaturen auf der Erde waren immer wieder starken Schwankungen unterworfen und es gab viele Zeiten, in denen es kalt, wie zur Eiszeit war und viele andere Zeiten, in denen es überall tropisch warm war.

Oben ist die Jetz-Zeit und unten die weite Vergangenheit.

Das Pleistozän (Pleistocene) dauerte etwa eine Million Jahre und das Präkambrium liegt etwa 500 Millionen Jahre zurück.

Globale Temperaturen
Bildquelle: http://www.scotese.com/earth.htm

Wie man sehen kann, war es das letzte Mal, vor den klassischen Eis-Zeiten vor über 200 Millionen Jahren so kalt, wie in der letzten Million Jahre. Vor ca. 200 Millionen Jahren sind übrigens fast alle Lebewesen der Erde gestorben. Die Auslöschung war noch viel stärker, als beim Tod der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren.

Möglicherweise entwickeln wir uns jetzt wieder auf eine ausgeprägte Warmzeit zu.

Eiszeiten

In der letzten Million Jahre gab es mindestens vier sehr kalte Phasen, in denen einer grosser Teil der höheren Breiten und der hohen Berge vergletschert waren.

Weil soviel Wasser im Eis gebunden war, lag der Meeresspiegel in diesen Zeiten deutlich niedriger und es gab bewohnbare oder begehbare Gegenden, die heute unter Wasser liegen, z.B. Ärmelkanal, Beringstrasse, Indonesien (SundaLand).

Am Ende der Eiszeiten stieg der Meeresspiegel jedesmal wieder an und es kam zu grossflächigen Überschwemmungen. Wahrscheinlich hängen auch die vielen Mythen zum Thema Sintflut mit den Auswirkungen der Eisszeiten zusammen.

Auf diesem Bild kann man sehen, wie weit die Gletscher beim letzen glazialen Maximum gingen und welche Regionen oberhalb des Meeresspiegels lagen. Diese glaziale Maximum liegt etwa 18.000 Jahre zurück.

Eiszeit
Bildquelle: http://www.scotese.com/earth.htm

Globale Erwärmung

Siet ich obige allgemein Texte zum Thema Klima geschrieben haben, hat sich die Wahrnehmung dieses Themas in den Medien und in der Bevölkerung gewaltig gewandelt.

Das Klima ist in aller Munde und sogar die Politiker haben das Klima zur Chefsache erklärt.

Aufgrund von Messungen und Hochrechnungen der Klimaforscher steht uns eine längerfristige Erwärmung bevor.

Ob die durchschnittliche Erwärmung nur ein bis zwei Grad oder gar bis zu zehn Grad werden wird, ist bislang völlig offen. Von Monat zu Monat gehen die wissenschaftlichen Erkenntnisse jedoch eher in Richtung mehr Erwärmung als weniger Erwärmung.

Je mehr Faktoren in die Klimamodelle einbezogen werden und je mehr Messergebnisse es gibt, desto erschreckender werden die Prognosen.

Im Rahmen des Klimawandels soll es nicht nur einfach wärmer werden, sondern es werden zahlreiche klimatische Begleiterscheinungen befürchtet:

  • Häufigere unbd stärkere Stürme
  • Dürren
  • Dauerregen
  • Überschwemmungen
  • Anstieg des Meeresspiegels um bis zu 7 Meter

Ursachen für die globale Erwärmung

Für die meisten Politiker und Medien ist die Ursache für den Klimawandel klar und eindeutig:

Menschgemachter Anstieg des bösen Klimakillers CO2.

Für die meisten Wissenschaftler spielt der CO2-Gehalt in der Atmosphäre auch eine sehr wichtige Rolle in Hinblick auf den Klimawandel, doch dies ist nur einer von vielen Faktoren.

Ausser dem CO2-Gehalt spielen weitere Faktoren eine wichtige Rolle:

  • Methan als Treibhausgas
  • Wasserdampf als Treibhausgas
  • Knallgas als Treibhausgas
  • Andere Gase als Treibhausgas
  • Abschmelzende Eisflächen als Wärmeverstärker
  • Meeresströmungen kühlen teilweise ab
  • Diverse andere Rückkopplungsmechanismen
  • Geringe Verstärkung der Sonneneinstrahlung
Die Zusammenhänge zwischen all diesen Faktoren sind äusserst komplex und ständig werden neue Erkenntnisse gewonnen.

Daher ist es ganz normal, dass sich die Prognosen ständig ändern.

Zur Zeit, im Frühjahr 2008, sind einige Forscher zu dem Schluss gekommen, dass die Erwärmung möglicherweise für etwa zehn Jahre eine Pause macht, weil sich mehrere Meeresströmungen in Richtung Abkühlung entwickeln.

Hierbei geht es einerseits um das El Nina-Phänomen im Süd-Pazifik und andererseits um eine geringe Abschwächung des Golfstroms im Nordatlantik. Beide Phänomene werden vorraussichtlich ein wenig Abkühlung bringen, sodass die Erwärmung nicht so schnell fortschreitet, wie in den letzen Jahren zuvor.



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