Folgen eines Meteoriten-EinschlagsDie Folgen eines Meteoriten-Einschlags hängen ganz stark von dessen Grösse und Geschwindigkeit ab.Kleine Himmelskörper, die auf die Erde treffen, erhitzen sich beim Flug durch die Atmosphäre so stark, dass sie völlig verglühen. Wir Menschen freuen uns an solchen Meteoren und nennen sie Sternschnuppen. Wenn die Himmelskörper grösser sind, bleibt manchmal ein kleines Stück davon übrig und wird später gefunden. Wenn so ein Stück Stein oder Metall nicht gerade auf einen Menschen oder etwas anderes empfindliches trifft, dann passiert nichts Schlimmes durch den Einschlag. Mineraliensammler freuen sich über solche Meteoriten. Erst ab einer gewissen Grösse führt ein Meteoriten-Einschlag zu einem Krater. Selbst der berühmte Einschlag von Tunguska hat nicht zu einem Krater geführt, obwohl er alle Bäume im Umkreis von 50 km umgeworfen hat. Ein wirklich grosser Meteorit, wie Chicxulub hätte den sofortigen Tod aller Lebenwesen im weiteren Umkreis zur Folge. Denn durch den heftigen Aufprall würde es zu enormen Druckwellen und Hitzeentwicklung kommen. In der Folge würden die grossen Massen von Staub und Gasen, die in die Atmosphäre geschleudert werden, zu einer langdauernden Dunkelheit und Kälte führen (Nuklearer Winter). Durch den Schlag auf die Erdkruste gibt es ausserdem Erdbeben und verstärkte vulkanische Aktivität. Ausserdem hat man festgestellt, dass bei sehr grossen Meteoriten-Einschlägen auf der gegenüberliegenden Seite der Erde meistens grosse Mengen vulkanischer Basalt austreten. Ganze Landstriche sind dann voller Lava, denn daraus wird Basalt gebildet.
Ein Einschlag, wie der von Chicxulub findet etwa alle 100 Millionen Jahre statt.
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