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Tunguska

Der Meteoriten-Einschlag von Tunguska ist der bekannteste Einschlag es 20. Jahrhunderts.

Er passierte am 30. Juni 1908 in den abgelegenen Wäldern von Sibirien, sodass es auch lange brauchte, bis die restliche Welt davon erfuhr, was geschehen war.

Obwohl der Einschlag alle Bäume im Umkreis von 50 km umwarf, hinterliess er keinen Krater. Dies gab den Forschern jahrelang grosse Rätsel auf, weil sie keinen Krater fanden.

Der vermutete Durchmesser des Meteoriten beträgt etwa 60 Meter. Er bestand möglicherweise aus locker zusammengefügtem Material, sodass er in viele Stücke zerbrach, bevor er auf dem Boden auftraf.

Der Knall des Einschlags war bis nach London zu hören, was die Menschen damals zunächst in Verwunderung stürzte, weil sich niemand die Ursache des Knalls erklären konnte.

Die Wucht des Einschlags entspricht 10 Millionen Tonnen TNT. Seismografen in Irkutsk, Tbislie, Taschkent und Jena zeichneten die Erschütterung auf.

Im 65 km entfernten Handelsposten Vanovara wurden noch Fensterscheiben zerstört. Ums Leben kam jedoch niemand.

Dass dieser Einschlag so glimpflich verlief, liegt wohl vor allem daran, dass er in nahezu unbesiedeltem Gebiet stattfand. Wenn solch ein Einschlag im Ruhrgebiet passieren würde, wären die Folgen verheerend.

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