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Pandemiegefahr durch mexikanische Schweinegrippe?

1.5.2009: Aktuelle Erkenntnisse

Unter anderem:
Die Grippe breitet sich in zahlreiche Länder aus.
Die mexikanische Schweinegrippe scheint harmloser als befürchtet.

25.4.2009:

In Mexiko grassiert seit kurzer Zeit die Schweinegrippe.

Diese neue Grippevariante ist offenbar in der Lage, sich von Mensch zu Mensch zu übertragen.

Zur Zeit sind offenbar 1000 Erkrankte in Krankenhäusern, über ganz Mexiko verteilt. Sogar in Kalifornien gibt es schon einige Fälle. Mindestens 60 Menschen sind schon an der Krankheit gestorben.

Die Erkrankung verläuft sehr schwer und betrifft vor allem junge Menschen, anders als eine normale Grippe, die vorwiegend Alte und Kinder betrifft. Auch die spanische Grippe, die 1918 mindestens 40 Millionen Menschen dahinraffte, betraf vor allem junge Menschen.

Seit langem befürchtetes Ereignis

Dass sich eine Tiergrippe so weit verändert, dass sie sich von Mensch zu Mensch übertragen lässt, ist genau das, was die Experten von der WHO seit Jahren bei der Vogelgrippe befürchtet haben. Nun ist dieses Ereignis offenbar nicht, wie meist erwartet, in China und auch nicht als Abkömmling der Vogelgrippe eingetreten.

Die Schweinegrippe ist jedoch noch deutlich gefährlicher als Brutstätte für eine Pandemie-Grippe, denn im Schwein können die Viren von Menschen, Vögeln und Schweinen zusammentreffen und sich miteinander vermischen.

Offenbar ist genau das geschehen und dabei ist eine Grippe-Variante entstanden, die nicht nur von Mensch zu Mensch ansteckend ist, sondern auch häufig tödlich verläuft.

Kommt die Pandemie?

Ob sich aus der Epidemie in Mexiko eine Pandemie entwickeln wird, weiss zur Zeit niemand.

Wenn alles gut geht, bleibt die Grippeepidemie weitgehend in Mexiko und wird unter Kontrolle gebracht.

Eventuell greift sie auch auf zahlreiche andere Länder über und wird aber dennoch bald gestoppt.

Es kann aber auch sein, dass der schlimmste Fall eintritt und es zu einer grossen Pandemie mit Millionen Toten kommt.

Das wird sich in den nächsten Wochen herausstellen.

Was tun?

Angesichts der erschreckenden Nachrichten aus Mexiko fragt man sich:

Was soll man tun?

Wie kann man sich schützen vor einer Erkrankung und vor den gesellschaftlichen Folgen einer Pandemie?

Zum jetzigen Zeitpunkt (25.4.2009) wäre es wohl stark übertrieben, wenn man sich anlässlich der Grippefälle in Mexiko in Mitteleuropa eilig mit guten Schutzmasken, Neuraminidasehemmer (Tamiflu) und Notvorräten eindecken würde.

Wenn man jedoch generell gut auf alle Eventualitäten vorbereitet sein will, kann man sich mit all diesen Dingen ausrüsten. (Siehe auch: Neuraminidasehemmer)

Die wichtigste Massnahme ist jedoch: Ruhe bewahren!

Zur Zeit besteht in Mitteleuropa keine Gefahr für den Einzelnen.

Falls sich die Schweinegrippe pandemieartig bis zu uns ausbreiten würde, wäre es auch am wichtigsten ruhig zu bleiben und vernünftig zu handeln.

1.5.2009: Aktuelle Erkenntnise

Die Grippe breitet sich in zahlreiche Länder aus.

Inzwischen gibt es in vielen Ländern einzelne Erkrankte an der Schweinegrippe.

Darunter sind mehrere Betroffene in Spanien, in Deutschland, Dänemark und Hongkong.

Die meisten der Erkrankten haben sich auf Reisen in Mexiko angesteckt. Nur in einzelnen Fällen haben sich die Menschen in den jeweiligen Ländern von Mexikoreisenden angesteckt.

Die Verbreitung der Schweinegrippe findet also wie befürchtet statt.

Die mexikanische Schweinegrippe scheint harmloser als befürchtet.

Eine gute Nachricht ist, dass die meisten Fälle der Schweinegrippe relativ leicht verlaufen.

Bei den Betroffenen aussserhalb von Mexiko ist die Schwere der Erkrankung vergleichbar mit einer ganz normalen Influenza-Grippe.

Auch die Zahl der Toten ist relativ gering.

Anstelle der mehr als 100 Todesfälle, die am 25.4. gemeldet worden waren, wurden nur 7 Todesfälle bestätigt, die nachweislich durch die neue Schweinegrippe verursacht wurden. Bei den anderen Todesfällen handelt es sich vermutlich um die üblichen Toten durch Lungenentzündungen und andere Lungenerkrankungen, die zu jeder Zeit auftreten.

Es spricht also einiges dafür, dass die Schweinegrippe mit einer normalen Grippe vergleichbar ist. So würde sie selbst bei starker Verbreitung kaum mehr Schaden anrichten als die Jahr für Jahr grassierenden Grippewellen.

Ganz sicher ist diese Erkenntnis allerdings noch nicht, denn der Virus könnte noch mutieren und dann eventuell schlimmer werden. Das ist offenbar bei der spanischen Grippe von 1918/1919 passiert.

Der aktuelle Wissenstand deutet jedoch auf Entwarnung hin.

Roman

Über eine fiktive Pandemie mit besonders schwerer Verlaufsform gibt es einen Roman von Eva Marbach (auch Autorin dieser Seiten) zum online lesen:

Siehe

Zum Thema Pandemie haben wir eine extra Seiten auf dieser Webseite und auch eine extra Webseite zusammengestellt.



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