Sonnenwind
Der Sonnenwind ist eine zusammenfassende Bezeichnung für alle elektrisch geladenen Teilchen, die von der Sonne ins Sonnensystem geschleudert werden. Die Teilchen des Sonnenwindes bestehen zum grössten Teil aus ionisiertem Wasserstoff und etwas Helium, aber auch andere Elemente kommen vor.
Die durchschnittliche Geschwindigkeit des Sonnenwindes beträgt 400 km/sek. Die Dichte der Sonnenwindpartikel liegt zwischen 3-10 Partikeln pro Kubikzentimeter. Die Temperatur der Sonnenwindpartikel liegt im Durchschnitt bei 150.000°K. Die Stärke des Sonnenwindes steht in engem Zusammenhang mit den coronalen Löchern. Etwa 4 Tage, nachdem die Partikel die Sonne verlassen haben, erreichen sie die Erdumlaufbahn. Der grösste Teil der Partikel wird vom Erd-Magnetfeld abgelenkt und erreicht daher gar nicht die Erdoberfläche. Falls sich das Erd-Magnetfeld wie befürchtet weiter abschwächt, werden wir in Zukunft immer stärker den Sonnenwinden ausgesetzt sein, vor allem, wenn es zu einem magnetischen Polsprung kommt (siehe Magnetischer Polsprung). Auswirkungen von Sonnenstürmen
Danke für die Bilder an die NASA |