SturmflutSturmfluten gehen bei starken Stürmen vom Meer aus.Zusammen mit der normalen Gezeiten-Flut steigt das Meerwasser dann besonders hoch an (mindestens 1,5 m) und überschwemmt im Extremfall Gegenden, die sonst trocken sind. Leichtere Sturmfluten treten an der Nordsee im Herbst und Frühjahr auf. An den meisten Küsten schützen hohe Deiche vor den Folgen solcher Sturmfluten. Eigentlich könnte man auch die Fluten, die durch Hurrikane (Wirbelstürme) verursacht werden, "Sturmflut" nennen, doch meistens bezeichnet man vorwiegend sturmbedingte Überflutungen an Nord- und Ostsee als "Sturmflut". Diese Fluten werden acuh "Blanker Hans" genannt. Steigende SturmflutenDurch die globale Erwärmung steigt die Gefahr von Sturmfluten.Einerseits kommt es bei warmer Luft zu stärkeren Stürmen und andererseits steigt der Meeresspiegel mit zunehmenden Temperaturen. Hallig-BauweiseAuf kleinen Inseln (Halligen), werden die Häuser auf durch Menschen aufgeschüttete Hügel gebaut, damit sie bei Sturmfluten nicht überschwemmt werden. Solche Hügel nennt man auch Warften und die Bauweise auf den Hügeln wird auch Halligbauweise genannt. Diese Methode wird nicht nur auf Nordseeinseln praktiziert, sondern auch in anderen Gegenden, die von regelmässigen Überflutungen heimgesucht werden.Das Elsass wurde beispielsweise früher über vom Rhein überschwemmt und darum standen dort die meisten Häuser auf Warften. Obwohl es dort inzwischen keine Überschwemmungen mehr gibt, wurde die Bauweise auf kleinen Hügeln beibehalten, inzwischen jedoch mit Kellern, die im Hügel liegen. Grosse Sturmfluten
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