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Gesundheitsgefahr durch Überschwemmungswasser

Bei Hochwasser gehen verschiedene gesundheitliche Gefahren vom Wasser aus, daher sollte man den direkten Kontakt zum Überschwemmungswasser meiden, soweit es geht.

Wenn es sich nicht vermeiden lässt, durchs Wasser zu waten, sollte man dies bevorzugt mit Gummistiefel oder Anglerhosen tun. Für das Greifen ins Wasser braucht man Handschuhe.

Chemische Belastung

Die chemische Belastung des Wassers geht vor allem von Materialien aus, die in Kellern lagern und durch das Hochwasser auslaufen. Auch chemische Betriebe können die Quelle der Wasservergiftung sein.
  • Heizöl
  • Putzmittel
  • Farben
  • Lacke
  • Säuren
  • Laugen
  • Andere Chemikalien

Strom

Wenn Kabel ins Wasser hängen, kann das Wasser auch elektrisch geladen sein.

Man kann also auch durch Stromschlag sterben, wenn man ins Überschwemmungswasser geht.

Biologische Belastung

Bei Hochwasser gehen unterschiedliche biologische Gefahren vom Wasser aus:
  • Abwasser aus den Abwasserkanälen
  • Ausscheidungen der Bewohner der Hochwassergegend
  • Stechmücken, die im Wasser brüten
Bei steigendem Grundwasser und reissenden Flüssen wird das Abwasser aus den Abwasserkanälen ins Überschwemmungsgebiet gedrückt.

Wenn die Entsorgung des Abwassers nicht mehr funktioniert, müssen die übriggebliebenen Bewohner der Hochwassergegend zudem ihre aktuellen Ausscheidungen ins Überschwemmungswasser kippen.

Dadurch können sich Infektions-Krankheiten, vor allem des Magen-Darm-Trakts, verbreiten.

Wenn das Wasser bei Somemrtemperaturen mehrere Tage steht und nicht abfliessen kann, besteht zudem die Gefahr durch Stechmückenplagen, die durch die Überschwemmung begüsntigt werden.

Folgende Krankheiten sind typische Beispiele für die Infektionsgefahr bei Hochwasser:

  • Salmonellen
  • Virusinfektion von Magen-Darm
  • Cholera
  • Typhus
  • Paratyphus
  • Malaria
  • Entzündete Wunden und Stiche
  • Blutvergiftung

Leichen im Wasser bergen keine Seuchengefahr

Von Toten, die durch Ertrinken oder Trümmerteile gestorben sind, geht im Gegensatz zu den üblicherweise verbreiteten Informationen keine besondere Gesundheitsgefahr aus.

Nur Tote, die selbst durch Seuchen gestorben sind, verbreiten Infektionskrankheiten.

Mechanisch gestorbene Leichname stinken zwar, sind jedoch nicht infektiös.

Daher ist es bei Überschwemmungen dringender, die Lebenden in Sicherheit zu bringen und ihnen sauberes Wasser zu besorgen, als die Leichen zu bergen.

Sehr eilig ist es auch, sanitäre Anlagen zu installieren, damit die Überlebenden ihre Notdurft dort verrichten können. Denn von den Überlebenden geht die Hauptgefahr aus.

Das gilt, obwohl in den Medien immer wieder von der Infektionsgefahr gewarnt wird, die von den Leichen ausgehen soll. Selbst Katastrophenhelfer glauben an diese Irrmeinung.



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