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Vor der Überschwemmung

Wenn ein Unwetter in der Umgebung oder flussaufwärts angekündigt ist, ist es wichtig, aufmerksam die Entwicklung zu verfolgen und sich auf die drohende Überschwemmung vorzubereiten.

Pegelstände verfolgen

Man sollte sich über die aktuellen Pegelstände informieren, damit man Bescheid weiss, wie sich die Situation entwickelt.

Dazu kann man regelmässig Radio hören oder sich im Internet informieren.

Gefahrenquellen des Grundstücks sichern

Ausserdem sollte man vor dem Haus alle spitzen Pfosten und andere Gefahrenquellen mit Kappen oder anderem weichen Material schützen. Das ist nötig, um spätere Boote zu schützen, die eventuell zur Evakuierung eintreffen, falls das Hochwasser schlimmer wird als erwartet.

Potentielle Gefahrenquellen, die man nicht abpolstern kann, sollte man durch Verlängerung durch Latten kennzeichnen.

Zuflussstellen mit Sandsäcken sichern

Kellertüren und Kellerfenster sollte man mit Sandsäcken abdichten.

Wenn die Haustürschwelle auch vom Hochwasser gefährdet ist, muss auch die Haustür mit Sandsäcken abgedichtet werden.

Zur besseren Abdichtung kann man die Sandsäcke auch durch Bretter unterstützen.

Keller räumen

Sobald abzusehen ist, dass es zu Hochwasser kommt, wird es Zeit, die Hochwassergefährdeten Zimmer zu räumen. Das beginnt meistens im Keller.

Vorgepackte Kisten kann man einfach in höhere Geschosse tragen und auch Möbel, die sich tragen lassen.

Technische Geräte sichern

Wenn noch genügend Zeit ist, sollte man spätestens jetzt vom Fachmann Heizthermen und andere Heizgeräte demontieren lassen.

Ausserdem wird es höchste Zeit, jetzt den Heizöltank zu sichern.

Wenn er zu leer ist und es nicht mehr möglich ist, ihn nachzutanken, dann sollte man Wasser in den Tank füllen, so sehr man sich auch innerlich dagegen sträubt.

Dies ist nötig, weil ein zu starker Auftrieb von den besten Befestigungen kaum gehalten werden kann. Und ein zerstörter Öltank ist schlimmer als eine spätere Trennung von Wasser und dem Restöl im Tank.

Ausserdem sollte man den Tank durch Bohlen und Keile gegen Auftrieb und Abtreiben absichern.

Sobald der Keller geräumt ist, sollte man dort den Strom abschalten.

Erdgeschoss räumen

Wenn Überschwemmung auch im Erdgeschoss droht, dann sollte man nach Möglichkeit Möbel und Gegenstände in ein höheres Geschoss räumen oder, falls das nicht möglich ist, die Möbel zumindest hochbocken.

Für das Hochbocken der Möbel braucht man Böcke, am besten Metallböcke, denn Holzböcke quellen auf.

Auf je zwei Böcke sollte man dicke Bretter legen und darauf die Möbel stellen.

Wichtig ist, dass diese Hochbock-Konstruktion stabil steht und nicht zu kopflastig ist. Man sollte hierbei auch bedenken, dass das eindringende Wasser unter Umständen eine Strömung hat.

Notquartier einräumen

Falls es nötig wird, das Erdgeschoss zu räumen, sollte man sich im Obergeschoss so einrichten, dass man dort eine Weile ausharren kann (ausser man verlässt das Haus).

Lege Wasser und Vorräte bereit, einen Gaskocher, woanders einen Eimer als Toilettenersatz.

Für eine eventuelle Versorgung von aussen, ist es sinnvoll, einen Korb am Seil bereit zu halten, mit dem man "Spenden" hochziehen kann.

Ausserdem sollte man eine Strickleiter bereithalten, die man mithilfe eines Balkens an einem Fenster befestigen kann.

Wichtig ist auch ein batteriebetriebenes Radio, um Nachrichten hören zu können.

Für die Kommunikation nach aussen wäre auch ein CB-Funkgerät sehr nützlich und für den äussersten Notfall ein weisses Bettlaken als Signal für Hilfsbedürftigkeit.

Ausserdem sollte man sich Gummistiefel, Anglerhosen und Taschenlampen bereitlegen, falls man in den überschwemmten Teil des Hauses gehen muss.

Für die Zeit, wenn das Wasser wieder zurück geht, sollte man auch Putzmaterial bereitlegen.



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