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Billige Jahresvorräte


Bei der Planung von Jahresvorräten geht es oft um die Frage: "Wie billig kann man es hinkriegen, ohne zu verhungern?".

Denn bei üppigen Jahrsvorräten wird nicht nur der Platz knapp, sondern auch der Geldbeutel leer. Also dachte ich mir, man kann ja erstmal ganz puristisch und billig anfangen und dann je nach Finanzlage erweitern.

Um das mit den "verhungern" deutlicher zu präzisieren, habe ich mir ein paar Bedingungen gestellt, die meine Zusammenstellung erfüllen muss:

  • Mindestens 5.000 KJoule (~ 1200 Kcal); das reicht zum rumhocken und abnehmen, bis sich der Körper auf die geringe Essmenge eingestellt hat. Verhungern tut man dabei nicht. Aber grosse körperliche Aktivität ist nicht vorgesehen (dann braucht man mehr).
  • Mindestens 30 gr Protein am Tag; das entspricht zwar nicht der normalen Menge in der Zivilisation, aber mit 30 gr am Tag bekommt man auch kein Eisweissmangel-Ödem.
  • Das Eiweiss (Protein) soll insgesamt möglichst vollständig sein, d.h. Getreide-Eiweiss wird mit Hülsenfrüchten ergänzt.
  • Sinnvoll kombinierbar; man sollte also sinnvolle Mahlzeiten daraus zubereiten können.
  • Genügend Vitamine; wird hier durch ein Multivitamin-Präparat sichergestellt.
  • Alles sollte in normalen deutschen Geschäften zu kaufen sein, also Supermärkte, Discounter, Türkenläden (für Hülsenfrüchte).
  • Der Preis darf kein Sonderangebot sein, sondern sowas wie ein dauerhafter Tiefpreis.
  • So billig, wie möglich.

Geschmack und Abwechslung spielen zunächst keine Rolle. Da bestimmte Nahrungsmittel eben besonders billig sind, ist das Ergebnis sehr einseitig. Also alles andere als eine ausgewogene Ernährung! Es dient nur dazu, nicht zu verhungern.

Kochen und Backen mit den billigen Vorräten



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