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Frische Sachen haltbar machen


Hier betreten wir das weite Feld der Künste der Grossmütter und Urgrossmütter. Früher gab es noch keine oder kaum Dosen und trockene haltbare Sachen, die man einfach so im Supermarkt kaufen konnte.

Für die Landbevölkerung war es normal, das Gemüse und Obst für das ganze Jahr selbst anzubauen und dann Wintervorräte anzulegen. Auch Fleisch wurde viel selbst "angebaut" und weil man so ein Schwein nur aufeinmal essen kann, wenn man sehr viele Leute einlädt (was man nicht immer will), wurden auch für die Haltbarmachung von Fleisch viele Techniken entwickelt.

Typische Methoden sind:

  • Marmelade
  • Einkochen
  • Einlegen in Essig
  • Einlegen in Öl
  • Einlegen in Alkohol (Tinkturen)
  • Milchsauer einlegen
  • Trocknen
  • Pökeln
  • Räuchern
  • Einmieten

All diese Methoden sollte man am besten mal kennenlernen und üben, damit man sie im Notfall gut beherrscht. Ausserdem hat man durch das Üben schon vorher die Freude an selbstgemachter Nahrung im Winter. Auch wenn man keinen Garten hat und auch keine Schweine züchtet, kann man zur Erntezeit viele Sachen günstig kaufen und dann haltbar machen.

Einige dieser Methoden erfordern nicht viel Ausrüstung, z.B. Einlegen in Essig, Marmelade. Für andere hingegen muss man sich schon ordentlich vorbereiten, z.B. Räuchern. Das Räuchern kommt bei mir daher wohl auch erst ganz am Schluss dran, wenn ich alle anderen Methoden schon geübt habe.

Nützliche Informationsquellen können ausser Büchern die Grossmütter und alten Nachbarinnen sein, die sich bestimmt freuen, ihr kostbares Wissen mal weitergeben zu können. Und sie haben meistens die ganzen Fehler und Probleme schon erlebt und wissen, wie man es macht, ohne dass alles schiefgeht.



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