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Grosse Verpackungseinheiten


Häufig werden Grosspackungen von diversen Sachen angeboten, z.B. 5 l Erbsen/Möhren. Das sieht spontan so aus, als wäre sowas eine tolle Gelegenheit für den Vorrat.

Solche Grosspackungen haben durchaus ihren Sinn in Grossküchen, d.h. wenn viele Leute aufeinmal essen wollen. Dort sind sie geradezu unverzichtbar.

Im Vorratskeller einer normalen kleinen Familie haben Grosspackungen, meiner Meinung nach, jedoch nichts verloren, denn sie haben viele Nachteile.

Einmal angebrochen, muss man sie recht schnell verbrauchen, weil geöffnete Packungen leicht verderblich sind. Stellt euch vor, ihr öffnet eure 5 l Dose Erbsen/Möhren, und dann müsst ihr die nächsten Tage über immer und immer wieder Erbsen und Möhren essen, damit das Zeug nicht vergammelt. Da vergeht selbst dem grössten Erbsen/Möhren-Liebhaber die Lust daran.

Wieviel angenehmer wäre es doch, wenn man 12 400g-Dosen hat; dann kann man zwölfmal in Abständen seiner Wahl Erbsen/Möhren essen und freut sich jedesmal über die leckere Abwechslung.

Ausserdem sind so grosse Verpackungseinheiten meistens gar nicht so billig, wie man hofft. Innerhalb eines Geschäftes mögen sie durchaus ein Schnäppchen pro Kilo sein, aber wenn man die Preise auch mit anderen Läden vergleicht, kommt man leicht zu dem Schluss, dass die Normalpackungen oft billiger sind.

Früher als ich noch öfters im Grosshandel eingekauft habe, haben mich die grossen Packungen immer sehr fasziniert. Aber wenn ich die Kilopreise mit den Preisen beim Discounter verglichen hab, dann waren die Discounter-Dosen in normalen Grössen immer erheblich billiger.

Gegen 10er-Packungen von klein verpackten Sachen hab ich jedoch nichts einzuwenden. Da kann man sogar manchmal ein paar Cent sparen.



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