Jahres-Vorrat 500Hier hab ich mal einen Jahresvorrat zusammengestellt, der richtig satt macht und abwechslungsreich ist. Mit über 10.000 KJoule pro Tag kann man sich bei dieser Zusammenstellung auch recht viel bewegen oder zur Not reicht es auch für zwei, vor allem, wenn man noch Gartengemüse hat.
Die Anzahl habe ich nach Möglichkeit so gewählt, dass sie sich durch 6 oder noch besser durch 12 teilen lässt. 12 als Teiler geht leider nicht durchgehend, denn sonst hätte man von manchen Sachen einfach zuviel. Man kann aber dennoch Monats-Packungen machen, wenn man die Sachen abwechselt, von denen es nu 6 pro Jahr gibt. Viele leckere haltbare Sachen habe ich auch weggelassen, denn sonst wäre es schlichtweg zuviel Essen geworden. Wenn man das mit den 12er-Teilern nicht so ernst nimmt, kann man die Auswahl aber noch deutlich abwechslungsreicher gestalten (z.B. mit Erdbeermarmelade). Ein paar wenige Artikel gibt es in Mengen unter 6, weil sie für besondere Zwecke gedacht sind. Die Spekulatius gibt es zum Beispiel zu Weihnachten und die Schoko-Müslis zu Weihnachten und Ostern. Für wann die Sekte gedacht sind, kann man sich selbst ausdenken. Sobald es die einschlägigen Sachen in den Supermärkten zu kaufen gibt, werde ich mich mal mit Wonne den Weihnachts-Rationen widmen ;-) Bei einigen Sachen habe ich absichtlich deutlich mehr eingeplant, als man normalerweise verbraucht, um gegebenenfalls Zutaten zum Haltbarmachen von Frischwaren zu haben. Dazu gehören: Salz, Zucker, Essig und Öl Das Öl kann man ausser zum Haltbarmachen auch als Lampenöl oder Brennstoff verwenden, aber natürlich nur, wenn man von dem Vorrat nicht zu zweit ein Jahr lang durchkommen will. Ergänzend werde ich mir wohl noch ein gutes Sortiment an Keimsamen auf Lager legen, aber da hab ich noch nicht genügend Informationen über Packungsgrössen und Preise gesammelt. Einen Grundstock mit Gemüse-Samen für den Garten habe ich sowieso, aber auch den werde ich nach und nach ausbauen. Persönlich werde ich mich bestimmt nicht sklavisch an diese Liste halten, und immer mal wieder, wenn ich was entdecke, was anderes dazukaufen, aber bestimmt werde ich sie als Orientierung im Auge behalten. Von der Reihenfolge her denke ich, dass es Sinn macht, zuerst die billigen Basisnahrungsmittel anzuschaffen, und dann nach und nach mit den teureren Sachen ergänzen. Dann hat man einen längeren Zeitraum schonmal grob abgedeckt und der wird dann allmählich immer reichhaltiger. Bei uns bleibt zum Beispiel die ersten zwei Wochen eines Notfalls essensmässig fast alles beim Alten, ausser, dass nach einer Weile die Frischmilch durch H-Milch ersetzt wird. Dann gibt es für etwa drei Monate eine abwechslungsreiche Mischung mit leckeren Sachen. Und für etwas über ein Jahr gibt es dann schlichte billige Notfall-Nahrung. Das Ganze bauen wir natürlich ständig aus, sodass die Lecker-Zeit und die Grundversorgungs-Zeit nach und nach wachsen. Und wenn man dann schon am Anfang einer Notsituation erkennen kann, dass sie sich länger als drei Monate hinzieht, kann man ja das Leckerzeug entsprechend strecken und dann hat man auch nach einem Jahr noch ab und zu mal Kaffee usw.
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