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Mehr als drei Monate Vorrat


Wenn man über einen Vorrat für drei Monate hinausgehen will (bei grossen Familien oder kleinen Wohnungen schon früher), dann muss man für eine Vollversorgung eine neue Dimension der Vorratshaltung erobern.

Das liegt weniger daran, dass die Sachen nicht länger haltbar sind, sondern vor allem, weil man immer mehr Platz braucht, je mehr Vorräte man anschafft. Am Anfang reicht es aus, wenn man mal ein bisschen ausmistet und aufräumt, aber irgendwann muss man sich Gedanken machen, wo man das ganze Zeug unterbringen will.

Man kann Regale oder Schränke aufstellen, oder sich handliche stapelbare Container anschaffen, in denen man die Vorräte zur Not (bei Überschwemmungen) auch einfach evakuieren kann.

Eine recht günstige Möglichkeit in Deutschland an viel Rauminhalt pro dichtem Container zu kommen, sind sogenannte Oskar-Tonnen. Die sind zumindest billiger, als vergleichbar grosse eckige Kisten, die dicht halten. Leider kann man sie nicht stapeln, aber vielleicht helfen da stabile Regale mit wenigen Fächern. Mir gefällt auch nicht, dass sie rund sind, denn die grossen eckigen Schachteln machen da bestimmt Probleme.

Für all das braucht man natürlich Platz. Wenn der knapp ist, gibt es ausser der recht abwechslungsreichen Supermarkt-Versorgung, auch andere Möglichkeiten, auf die ich später eingehen werde.

Auswahl der Sachen

Wenn man Nahrungsmittel sucht, die deutlich länger als drei Monate haltbar sind, dann fallen im Vergleich zu vorher zuerst so Sachen wie Müsliriegel und Gebäck raus. Auch haltbare Würste, wie z.B. Salami, halten meistens nur um die drei Monate.

Dosen und Gläser halten meistens zwischen zwei und fünf Jahren.

Gut verpackte Trockenprodukte wie z.B. Nudeln, Reis, Kartoffelbrei-Pulver halten zwischen ein und zwei Jahre.

Öle halten normalerweise ein Jahr, in seltenen Fällen zwei Jahre.

Zucker und Salz halten unbegrenzt, vor allem wenn sie trocken gelagert werden. Verklumptes Salz oder Zucker kann man trocknen und wieder aufbröseln.

Essig hält angeblich auch unbegrenzt.

Natürlich muss man in jedem Einzelfall selbst sehen, wielange etwas haltbar ist.

Ganz wichtig für Dosen und Gläser!

Konserven mit aufgewölbtem Boden oder Deckel müssen unbedingt sofort weggeschmissen werden und dürfen auf keinen Fall gegessen werden, denn sie enthalten wahrscheinlich Botulismus-Bazillen, die ein Gift namens Botulinum erzeugen. Wenn ein Mensch dieses Gift isst, wird er lebensbedrohlich krank. Die Krankheit heisst Botulismus; man bekommt unter anderem Verstopfung und Sehbeschwerden.



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